Weite
Grasebenen und zerklüftete Canyons, gigantische Wasserfälle und üppige
Regenwälder, farbenprächtige Korallenriffe und paradisische Küsten.
Diese
fünfteilige Serie portätiert die unterschiedlichsten Naturregionen
eines der außergewöhnlichsten Flecken unseres blauen Planeten:
Brasilien, das fünftgrößte Land der Erde. Geheimnisvoll, atemberaubend,
episch, spektakulär. Erleben Sie das vielfältige Naturparadies, so wie
sie es noch nie zuvor gesehen haben und entdecken Sie den größten
Regenwald der Erde mit seinem faszinierenden Artenreichtum, weitläufige
Netzwerke aus Sümpfen, Flüssen und Tropenwäldern sowie riesige
Grasländer, die zehnmal so groß sind wie die Serengeti Afrikas. Der
Amazonas-Regenwald bedeckt eine Fläche von fast sieben Millionen
Quadratkilometern, rund die Hälfte davon nimmt der Norden Brasiliens
ein. Zehn Prozent aller auf der Welt existierenden Arten kommen in
dieser tropischen Waldregion vor. Die Artenvielfalt, die hier
vorherrscht, ist an sich bereits einzigartig und immer noch werden neue
Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Der Amazonas-Regenwald ist eine Region
aus Wasser und Wald – und diese beiden Welten ringen jedes Jahr,
angetrieben durch die saisonalen Fluten, um die Vorherrschaft.
http://www.imdb.com/title/tt3722642/
1. Der zerbrechliche Wald
Diese
fünfteilige Serie gibt einen umfassenden Überblick über die Natur des
fünftgrößten Landes der Welt – die Reise führt durch Grasebenen, den
Regenwald, das Pantanal, zu Küstenstränden und den Wasserfällen von
Iguazú - und somit durch die Heimat von so bemerkenswerten Tieren wie
Jaguar, Kaiman, Blaubrustpipra, Wasserschwein, Ameisenbär, Riesenotter
und Delfin. Die erste Folge führt in die Mata Atlantica - den
atlantischen Regenwald. - 9,5/10
http://www.imdb.com/title/tt3734628/
2. Das wilde Herz
Die
zweite Folge der fünfteiligen Serie porträtiert die weiten Grasebenen
im Herzen Brasiliens, die zu den am wenigsten bekannten Regionen des
Landes zählen. Diese Graswelt voller Termitenbaue ist zehn mal so groß
wie die Serengeti Afrikas, doch Tierherden sucht man vergeblich.
Mähnenwolf, Ameisenbär, Prärieeule und Kapuzineraffen führen hier ein
eher verstecktes Leben, geprägt von Hitze, Gewitterstürmen und
Steppenfeuern. - 10/10
http://www.imdb.com/title/tt3750294/
3. Die Wasserwelt des Pantanal
Die
dritte Folge der fünfteiligen Serie führt in die Wasserwelt des
Pantanal. Jaguare, Fischotter und Wasserschweine sind im Labyrinth aus
Flüssen, Seen und Inseln im Vorteil bis die jährlichen Regenfälle
einsetzen. Dann wandelt sich das Pantanal in eine ausgedehnte
Sumpflandschaft, in der Kaimane, Fische und Anacondas in ihrem Element
sind. Auch Vögel, wie der Jabiru und der Hyazinth-Ara haben im Pantanal
eine sichere Heimat gefunden. - 10/10
http://www.imdb.com/title/tt3762822/
4. Küstenparadiese
Der
vierte Teil der fünfteilige Serie porträtiert Küste und Inselwelt
Brasiliens. Buckelwale schwimmen von der Antarktis zu den Küstegewässern
Brasiliens, um hier ihre Jungen zur Welt zu bringen. Während die
Weibchen ihre Kälber betreuen, buhlen die Walbullen mit kunstvollen
Sprüngen um die besten Paarungschancen. Paradiesische Strände,
gefährliche Schlangeninseln, farbenprächtige Korallenriffe - diese
Küstenwelt hat einiges zu bieten. - 9,5/10
http://www.imdb.com/title/tt3780950/
5. Die Fluten des Amazonas
Der
fünfte und letzte Teil der Serie führt in den größten Regenwald der
Welt, geprägt durch die Fluten des Amazoans. Die Harpyie jagt im
Kronendach nach Faultieren und Affen, um ihre halbwüchsigen, stets
hungrigen Küken mit frischem Fleisch zu versorgen. Viele Waldetagen
tiefer gehen die Blattschneiderameisen einer ähnlichen Arbeit nach. Sie
ernten Blätter, die sie in ihrem Bau an einen Pilz verfüttern, der ihnen
als Nahrung dient. - 10/10
Insgesamt eine sehr geniale
Dokumentation, auf jeden Fall eine der Besten. Angenehm zu schauen,
ruhig erzählt, mit passender Musik und mit richtig tollen Bildern
unterlegt. So stelle ich mir eine Natur-Doku vor.
10/10
Freitag, 13. Juni 2014
Freitag, 30. Mai 2014
Mythos Kongo (2014)
Der
Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen.
Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der
zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im
Norden Sambias, auf seiner Reise nach Westen wird der Fluss immer
größer, immer gewaltiger und mit ihm seine Tiere. Der Schuhschnabel
lauert im dichten Papyrus. Meterlange Pythons gehen auf Bäumen auf
Beutejagd, gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser. Um
am Kongo zu überleben, müssen sich Tiere an extreme Bedingungen anpassen
– die Evolution hat hier einzigartige Wesen hervorgebracht. Fische mit
Lungen, Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Mit
außergewöhnlichen Aufnahmen gewähren der Zweiteiler "Mythos Kongo" und
das Making-of "Abenteuer Kongo" Einblicke in eine der geheimnisvollsten
und gefährlichsten Regionen unserer Erde.
http://www.imdb.com/title/tt3453026/
01: Fluss der Extreme
Seine Größe und Kraft sind dem Fluss Kongo noch nicht anzusehen, wenn er als Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Einmal im Jahr ist die Quellregion des Kongos die Arena für eines der größten Tierspektakel der Welt: Millionen von Flughunden entern ein winziges Waldstück, um sich an reifen Früchten die Bäuche voll zu schlagen. Der Chambeshi fließt nach Bangweulu, in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht lauert der Schuhschnabel auf Beute. Aufrechtstehend ist dieser Vogel fast so groß wie ein Mensch. Um am Kongo zu überleben, mussten sich die Tiere an extreme Bedingungen anpassen. So hat die Evolution hier einzigartige Wesen hervorgebracht, zum Beispiel Fische mit Lungen oder Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Dem Flusslauf folgend, führt die Flussreise weiter in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter der Stadt Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen bilden sie eigene, kleine Lebensräume. Wundersame Kreaturen wie der Schmetterlingsfisch und Aalwels haben hier ganz eigene Strategien entwickelt, um im nahrungsarmen Wasser zu überleben. Der Kongo speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Urwaldlichtung Dzanga Bai, was so viel heißt wie „das Dorf der Elefanten“. Mit ihnen kommen unzählige andere Waldbewohner. Was macht diesen Ort so besonders? Das ist ein weiteres Geheimnis des Kongos. - 9/10
http://www.imdb.com/title/tt3468148/
02: Im Reich der Menschenaffen
Lautes Trommeln hallt durch das Unterholz. Aus den Tiefen des Dschungels am Fluss Kongo stürzt ein Silberrücken, Anführer einer Sippe von Flachlandgorillas. Doch das massige Tier wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert es sich um seine Familie. Zwei weitere nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Und der Kongo hat ihre Evolution entscheidend geprägt: Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo, entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform, die sich sehr von der der Schimpansen unterscheidet. Während Schimpansen gewalttätig werden können, um Konflikte zu lösen, nutzen Bonobos stattdessen Sex. Erstmals vergleicht die Dokumentation das Sozialverhalten der drei großen Primaten der Kongo-Region – mit überraschenden Ergebnissen. Über Jahrmillionen hat der Kongo tiefe unterirdische Schluchten ins Flussbett gewaschen – an manchen Stellen ist er über 200 Meter tief, tiefer als jeder andere Fluss der Erde. Selbst hier unten gibt es noch Leben: Der blinde, fast durchsichtige Stachelaal hat sich perfekt an das Leben in der Dunkelheit angepasst. Nach fast 5.000 Kilometern erreicht der Kongo den Atlantik. An den friedlichen Stränden des Pongara-Nationalparks nimmt er Tausende kleiner Wesen mit auf seine Reise ins Meer. Es sind Lederschildkröten, die gerade erst geschlüpft sind. Die Winzlinge hasten in Richtung Wasser, der Strand birgt lauter Hindernisse und Gefahren. Sobald die Brandung sie erfasst, haben sie ihr erstes Abenteuer überstanden, und es zieht sie, wie den Kongo, hinein in die Weiten des Ozeans. - 8/10
http://www.imdb.com/title/tt3453026/
01: Fluss der Extreme
Seine Größe und Kraft sind dem Fluss Kongo noch nicht anzusehen, wenn er als Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Einmal im Jahr ist die Quellregion des Kongos die Arena für eines der größten Tierspektakel der Welt: Millionen von Flughunden entern ein winziges Waldstück, um sich an reifen Früchten die Bäuche voll zu schlagen. Der Chambeshi fließt nach Bangweulu, in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht lauert der Schuhschnabel auf Beute. Aufrechtstehend ist dieser Vogel fast so groß wie ein Mensch. Um am Kongo zu überleben, mussten sich die Tiere an extreme Bedingungen anpassen. So hat die Evolution hier einzigartige Wesen hervorgebracht, zum Beispiel Fische mit Lungen oder Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Dem Flusslauf folgend, führt die Flussreise weiter in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter der Stadt Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen bilden sie eigene, kleine Lebensräume. Wundersame Kreaturen wie der Schmetterlingsfisch und Aalwels haben hier ganz eigene Strategien entwickelt, um im nahrungsarmen Wasser zu überleben. Der Kongo speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Urwaldlichtung Dzanga Bai, was so viel heißt wie „das Dorf der Elefanten“. Mit ihnen kommen unzählige andere Waldbewohner. Was macht diesen Ort so besonders? Das ist ein weiteres Geheimnis des Kongos. - 9/10
http://www.imdb.com/title/tt3468148/
02: Im Reich der Menschenaffen
Lautes Trommeln hallt durch das Unterholz. Aus den Tiefen des Dschungels am Fluss Kongo stürzt ein Silberrücken, Anführer einer Sippe von Flachlandgorillas. Doch das massige Tier wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert es sich um seine Familie. Zwei weitere nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Und der Kongo hat ihre Evolution entscheidend geprägt: Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo, entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform, die sich sehr von der der Schimpansen unterscheidet. Während Schimpansen gewalttätig werden können, um Konflikte zu lösen, nutzen Bonobos stattdessen Sex. Erstmals vergleicht die Dokumentation das Sozialverhalten der drei großen Primaten der Kongo-Region – mit überraschenden Ergebnissen. Über Jahrmillionen hat der Kongo tiefe unterirdische Schluchten ins Flussbett gewaschen – an manchen Stellen ist er über 200 Meter tief, tiefer als jeder andere Fluss der Erde. Selbst hier unten gibt es noch Leben: Der blinde, fast durchsichtige Stachelaal hat sich perfekt an das Leben in der Dunkelheit angepasst. Nach fast 5.000 Kilometern erreicht der Kongo den Atlantik. An den friedlichen Stränden des Pongara-Nationalparks nimmt er Tausende kleiner Wesen mit auf seine Reise ins Meer. Es sind Lederschildkröten, die gerade erst geschlüpft sind. Die Winzlinge hasten in Richtung Wasser, der Strand birgt lauter Hindernisse und Gefahren. Sobald die Brandung sie erfasst, haben sie ihr erstes Abenteuer überstanden, und es zieht sie, wie den Kongo, hinein in die Weiten des Ozeans. - 8/10
Mittwoch, 28. Mai 2014
Land Of The Lost Wolves - Expedition Wolf (2013)
http://www.imdb.com/title/tt4330348/
Der Wolf wurde früher gejagt und galt Mitte des letzten Jahrhunderts fast überall in Nordamerika als ausgestorben. Doch seit einigen Jahren haben Wölfe die amerikanischen Wälder zurückerobert. Unlängst wurde ein Rudel an einem wenige Stunden von Seattle entfernten Ort im Bundesstaat Washington gesichtet. Angeblich sollen sich die Wölfe an verschiedenen Orten im "Evergreen State" aufhalten. Ein Team aus Forschern, Experten und Filmemachern ist in der Wildnis Washingtons unterwegs, um die Neuankömmlinge zu beobachten. Monatelang sind sie den Wolfsrudeln per Flugzeug, Hubschrauber, mit Schlitten, Motorschlitten, Skiern und Schneeschuhen auf der Spur. Eine gefährliche Mission in rauer Gebirgslandschaft, die dem Team Höchstleistungen abverlangt und bei der modernste Kameras und bahnbrechende Kartierungstechniken zum Einsatz kommen.
Nicht ganz die Dokumentation die man erwarten könnte. Es geht zwar um den Wolf an sich, aber nicht um sein Leben, seine Lebensgewohnheiten, die Jagd und was man sich sonst darunter vorstellen könnte, sondern eher um die Suche durch den Menschen nach den letzten freilebenden Wölfen. Und da liegt der Hase im Pfeffer: es sind einfach zu viele Aufnahmen der Forscher dabei, die möglichst geheimnisvoll und leise in die Kamera sprechen.
Eine Dokumentation im Stile der "Planet Erde"-Reihe oder mit visueller Konzentration auf das Leben des Wolfes an sich hätte sich hier wesentlich besser gemacht. Aber dennoch unerwartet spannend, interessant und mit schönen Bildern versehen. Somit durchaus empfehlenswert.
7/10
Der Wolf wurde früher gejagt und galt Mitte des letzten Jahrhunderts fast überall in Nordamerika als ausgestorben. Doch seit einigen Jahren haben Wölfe die amerikanischen Wälder zurückerobert. Unlängst wurde ein Rudel an einem wenige Stunden von Seattle entfernten Ort im Bundesstaat Washington gesichtet. Angeblich sollen sich die Wölfe an verschiedenen Orten im "Evergreen State" aufhalten. Ein Team aus Forschern, Experten und Filmemachern ist in der Wildnis Washingtons unterwegs, um die Neuankömmlinge zu beobachten. Monatelang sind sie den Wolfsrudeln per Flugzeug, Hubschrauber, mit Schlitten, Motorschlitten, Skiern und Schneeschuhen auf der Spur. Eine gefährliche Mission in rauer Gebirgslandschaft, die dem Team Höchstleistungen abverlangt und bei der modernste Kameras und bahnbrechende Kartierungstechniken zum Einsatz kommen.
Nicht ganz die Dokumentation die man erwarten könnte. Es geht zwar um den Wolf an sich, aber nicht um sein Leben, seine Lebensgewohnheiten, die Jagd und was man sich sonst darunter vorstellen könnte, sondern eher um die Suche durch den Menschen nach den letzten freilebenden Wölfen. Und da liegt der Hase im Pfeffer: es sind einfach zu viele Aufnahmen der Forscher dabei, die möglichst geheimnisvoll und leise in die Kamera sprechen.
Eine Dokumentation im Stile der "Planet Erde"-Reihe oder mit visueller Konzentration auf das Leben des Wolfes an sich hätte sich hier wesentlich besser gemacht. Aber dennoch unerwartet spannend, interessant und mit schönen Bildern versehen. Somit durchaus empfehlenswert.
7/10
Montag, 31. März 2014
North America - Wildnis Nordamerika (2013)
http://www.imdb.com/title/tt2189258/
Nordamerika steckt voller Naturwunder und unglaublich vielfältiger Landschaften. Eisige Höhenzüge durchziehen den Norden. Im Mittleren Westen erstrecken sich die unendlichen Graslandschaften der Prärien. Im Regenschatten der steilen Rocky Mountains liegen trockenste Wüsten. Weiter südlich, wo eine große Landbrücke die beiden Erdteile Nord- und Südamerika verbindet, wuchern vor Feuchtigkeit triefende Regenwälder. Zwischen klirrender Kälte und flirrender Hitze trotzen viele Tiere den klimatischen Extremen. In fünf Teilen zeigt die Doku-Serie die grandiose Schönheit Nordamerikas - eines Kontinents der Kontraste. Spektakuläre Flüge durch das Monument Valley, den Grand Canyon und über den Mount McKinley setzen die atemberaubenden Landschaften in Szene. Tiere werden mit der Kamera hautnah begleitet: Bären beim sieben Meter tiefen Tauchgang nach Lachsen, Wölfe bei der Bisonjagd oder der selten zu sichtende Wüstenjaguar in Mexiko. Neueste Produktionstechnik zeigt noch nie zuvor gesehene Aufnahmen: u.a. fangen HDR-Zeitrafferkameras extreme Wetter- und Sturmphänomene ein und mit spezieller Lasertechnologie wurden die Sprünge von Springspinnen erstmals für menschliche Ohren hörbar gemacht! Die Co-Produktion von Discovery Channel in Zusammenarbeit mit dem WDR begleitet die Tiere bei ihren Wanderungen durch den Kontinent und zeigt dabei mit spektakulären Flugaufnahmen die grandiose Schönheit Nordamerikas: Vom Monument Valley voller bizarrer Sandsteinformationen und Tafelberge bis zum einzigartigen Grand Canyon, dessen Schluchten seit Jahrmillionen vom Colorado River in die Tiefe gefressen wurden. Vom höchsten Berg Nordamerikas, dem über 6000 Meter hohen Mount McKinley - bis hinunter zum tiefsten Punkt des Erdteils: dem "Tal des Todes", das mehr als 80 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Eine großartige Reise durch die "schöne neue Welt", wie Kolumbus sie nie zu sehen bekam
Insgesamt eine schöne Doku, die leider etwas zu reißerisch geschnitten wurde. Dafür liefert sie tolle und noch nie gesehene Aufnahmen, gute Hintergrundmusik und einen angenehmen Erzähler.
Nordamerika steckt voller Naturwunder und unglaublich vielfältiger Landschaften. Eisige Höhenzüge durchziehen den Norden. Im Mittleren Westen erstrecken sich die unendlichen Graslandschaften der Prärien. Im Regenschatten der steilen Rocky Mountains liegen trockenste Wüsten. Weiter südlich, wo eine große Landbrücke die beiden Erdteile Nord- und Südamerika verbindet, wuchern vor Feuchtigkeit triefende Regenwälder. Zwischen klirrender Kälte und flirrender Hitze trotzen viele Tiere den klimatischen Extremen. In fünf Teilen zeigt die Doku-Serie die grandiose Schönheit Nordamerikas - eines Kontinents der Kontraste. Spektakuläre Flüge durch das Monument Valley, den Grand Canyon und über den Mount McKinley setzen die atemberaubenden Landschaften in Szene. Tiere werden mit der Kamera hautnah begleitet: Bären beim sieben Meter tiefen Tauchgang nach Lachsen, Wölfe bei der Bisonjagd oder der selten zu sichtende Wüstenjaguar in Mexiko. Neueste Produktionstechnik zeigt noch nie zuvor gesehene Aufnahmen: u.a. fangen HDR-Zeitrafferkameras extreme Wetter- und Sturmphänomene ein und mit spezieller Lasertechnologie wurden die Sprünge von Springspinnen erstmals für menschliche Ohren hörbar gemacht! Die Co-Produktion von Discovery Channel in Zusammenarbeit mit dem WDR begleitet die Tiere bei ihren Wanderungen durch den Kontinent und zeigt dabei mit spektakulären Flugaufnahmen die grandiose Schönheit Nordamerikas: Vom Monument Valley voller bizarrer Sandsteinformationen und Tafelberge bis zum einzigartigen Grand Canyon, dessen Schluchten seit Jahrmillionen vom Colorado River in die Tiefe gefressen wurden. Vom höchsten Berg Nordamerikas, dem über 6000 Meter hohen Mount McKinley - bis hinunter zum tiefsten Punkt des Erdteils: dem "Tal des Todes", das mehr als 80 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Eine großartige Reise durch die "schöne neue Welt", wie Kolumbus sie nie zu sehen bekam
Folge 1. Schöne neue Welt
Die "schöne neue Welt" Nordamerikas steckt voller Naturwunder und
unglaublich vielfältiger Landschaften. Eisige Höhenzüge durchziehen den
Norden. Im Mittleren Westen erstrecken sich die unendlichen
Graslandschaften der Prärien. Im Regenschatten der steilen Rocky
Mountains liegen trockenste Wüsten. Weiter südlich, wo eine große
Landbrücke die beiden Erdteile Nord- und Südamerika verbindet, wuchern
vor Feuchtigkeit triefende Regenwälder. Zwischen klirrender Kälte und
flirrender Hitze trotzen viele Tiere den klimatischen Extremen.
Nordamerika ist ein Kontinent der Kontraste – und der Wanderer: Jedes
Frühjahr ziehen allein drei Milliarden Vögel aus den
Überwinterungsgebieten im warmen Süden nach Norden. Grauwale schwimmen
zur gleichen Zeit mehr als 6000 Kilometer von der mexikanischen Küste,
wo sie ihre Jungen geboren haben, in die nahrungsreiche Beringstraße vor
Alaska. Und wo an der Küste schon hungrige Grizzlybären nur darauf
warten, dass endlich die Meeressäuger mit ihren Kälbern vorbeiziehen.
Wanderungen gehören zum "American Way Of Life" - aus den
unterschiedlichsten Gründen: Während Schneeziegenmütter im Winter in die
schneereichen Höhen der Rocky Mountains steigen, um dort geschützt vor
Raubtieren ihre Kitze zur Welt zu bringen, ziehen Mustangs tagelang auf
der Suche nach Wasser durch die Wüsten des Wilden Westens. Und wer vor
den Winterstürmen nicht davonziehen kann, der hält einfach Winterruhe –
und macht dabei seine Schlafhöhle zur Kinderstube wie der Schwarzbär. - 8,5/10
Folge 2. Mythos Wilder Westen
Die „Ozeane aus Gras“ mit ihren Charaktertieren, den stattlichen Bisons,
sind der Inbegriff vom „Wilden Westen“. Heute stampfen wieder große
Herden der einst fast ausgerotteten „Indianerbüffel“ über die vielleicht
nordamerikanischste aller Landschaften. Eifrige Baumeister haben die
weiten Graslandschaften mit Siedlungen untertunnelt: Präriehunde
kommunizieren in den Kolonien, die manchmal aus einer Million der
Nagetiere besteht, mit regelrechten „La Ola-Wellen“ über weite Strecken
miteinander. Beide Arten – Bisons und Präriehunde – prägen seit
Jahrtausenden die Grasländer besonders. Nordamerika – der Kontinent der
Prärien: Ursprünglich bedeckten sie ein Drittel des Kontinents – vom
Golf von Mexiko bis tief nach Kanada hinein. Heute sind sie wegen ihrer
fruchtbaren Böden zur Kornkammer des Kontinents geworden. Im Jahreslauf
müssen die einzigartigen Graslandschaften aber extremen Bedingungen
trotzen: Hitze und Dürre, rasenden Feuersbrünsten, Superstürmen und
Tornados. Und im Winter bringen „Blizzards“ mit mehr als hundert
Kilometern in der Stunde Schnee und Eis. Auf den „amerikanischen
Steppen“ leben auch viele andere, weniger bekannter Tiere: Die seltsamen
Gabelböcke etwa, sie gehören zu den schnellsten Säugetiere der Erde:
Die "Pronghorns" rennen über weite Strecken mit einer Geschwindigkeit
von über 60 Kilometern in der Stunde. Oder die prächtigen Präriehühner,
nahe Verwandte unseres Auerhahns: Jedes Frühjahr werben die Männchen
beim farbenfrohen „Trampeltanz“ um die Gunst der Hennen. Die
Co-Produktion von Discovery Channel in Zusammenarbeit mit dem WDR
beobachtet mit trickreichen Makroaufnahmen das geheime - und gewagte -
Liebesleben der Springspinnen am Boden der Prärie: Denn wenn das
Weibchen nicht bereit zur Paarung ist, verspeist es das Männchen
einfach. Mit spezieller Lasertechnologie wurden die "Liebeslieder" der
Springspinnen erstmals für menschliche Ohren hörbar gemacht.
Spektakuläre Cineflex-Flüge zeigen immer wieder neue Perspektiven der
Prärie – und verfolgen etwa Wölfe aus der Luft bei der dramatischen Jagd
auf ein Bisonkalb: aufregende Einblicke in den "Wilden Westen". - 8/10
Folge 3. Die Macht der Berge
Bonusfolge - 7,5/10
Folge 4. Von Wasser umgeben
Nordamerika, das ist auch der Kontinent der Küsten. Die Küstenlinie
erstreckt sich über 241.402 Kilometer, kein anderer Kontinent hat mehr
zu bieten. Eine Reise zu den Küsten Nordamerikas ist eine Reise in zwei
ganz gegensätzliche Welten. Die Ostküste steht für die Korallenriffe der
Karibik, den warmen Golfstrom und Wirbelstürme. Für die Westküste sind
Steilhänge und schroffe Klippen charakteristisch. Auch die dazugehörigen
Ozeane, der Atlantik im Osten und der Pazifik im Westen, haben wenig
gemeinsam. Finden sich in der Baja California im Westen die
artenreichsten Gewässer der Erde, weil viele Tiere, die auf der Suche
nach Nahrung den Strömungen und Temperaturen folgen, hier quasi auf
Durchreise Station machen, kann es vor Florida im Osten richtig
gefährlich werden. Jedes Jahr folgen Tausende von Spinnerhaien dem
Golfstrom entlang der Küste von Florida und kommen den bekannten
Badestränden rund um Palm Beach sehr nahe. Kein Wunder, dass Florida als
Rekordhalter für Haiangriffe gilt. Ist die Ostküste durch Wirbelstürme
gebeutelt, die jedes Jahr Millionenschäden verursachen, und Menschen wie
Pflanzen und Tiere vor große Herausforderungen stellt, wird die
Westküste durch Verschiebung zweier riesiger tektonischer Platten
geformt. Bei heftigen Erdbeben haben sich steile Berge aus der Tiefe
geschoben, die Dünung des offenen Ozeans prallt gleichsam auf eine Wand,
so entstehen fast die größten Wellen Nordamerikas. Ob Plankton, das
Wasser zum Leuchten bringt oder Ohrenquallen, die mit ihren
Sinnesleistungen Wissenschaftler verblüffen, das Leben unter Wasser hält
viele Überraschungen bereit. Forscher wissen über die Welt der Meere
bis heute weniger als über den Mond. Die Co-Produktion von Discovery
Channel in Zusammenarbeit mit dem WDR begleitet Blauwale bei ihren
Wanderungen an den Küsten, zeigt Delphine, die gemeinsam fischen, und
lüftet das Geheimnis eines winzigen Fischs, der zu der größten
Tieransammlung auf dem Planeten führt. - 7,5/10
Folge 5. Die Wüste lebt
Nordamerika ist ein Kontinent der Extreme. Im Regenschatten der Rocky
Mountains sind ausgedehnte Wüsten entstanden. Hier herrschen die
unerbittlichsten Bedingungen des Kontinents. Liegen sie, wie das "Große
Becken" auf Hochplateaus im Gebirge, wird es im Winter extrem kalt. Das
legendäre "Tal des Todes" in der Mojave-Wüste ist dagegen mit
Temperaturen bis zu 56 Grad Celsius der trockenste und heißeste Ort der
Erde. Niederschläge sind äußerst selten. Nur ab und zu ziehen
Gewitterstürme über das Land, dann fällt die Hälfte des jährlichen
Niederschlags in wenigen Stunden. In solchen Momenten können die
Gegensätze größer nicht sein: staubtrocken oder völlig überschwemmt. In
den Wüsten Nordamerikas wird jedem alles abverlangt und nur die Zähesten
können sich durchsetzen. Ganz unterschiedliche Strategien führen zum
Erfolg. Wüstenbussarde setzten auf Teamarbeit und jagen im
Familienverbund wie Wölfe. Kojoten wägen genau ab, wie viel Energie die
Jagd kostet und wie viel Kalorien die Beute liefert. Dann verzichten sie
auf den flinken Rennkuckuck und fressen lieber Raupen, die prallvoll
mit Wasser sind. Kaktusbienen warten elf Monate lang auf die
Kaktusblüte, dann haben sie drei Wochen Zeit, Nester zu bauen, Eier zu
legen und Nahrungsvorräte für die Neugeborenen zu sammeln. Beginnt die
Regenzeit, graben sich Hunderte von Schaufelfußkröten aus dem Sand von
Arizona. Ohne Futter und Wasser haben sie zehn Monate im ausgedörrten
Boden ausgeharrt, jetzt müssen sie sich paaren und Eier legen, die sich
in Windeseile in kleine Kaulquappen und Frösche verwandeln. Es ist ein
Rennen gegen die Zeit, denn die Regenpfützen schrumpfen so schnell wie
sie gekommen sind. Ob Dickhornschafe, die in einem Gebiet überleben, in
dem im ganzen Jahr höchstens eine Kaffeetasse voll Regen fällt,
Salzfliegen, die fünf Millionen Vögel zu einem Festessen locken oder
Zwergkaninchen, die den ganzen Wüstenwinter über von vertrockneten
Salbeisträuchern leben - Wissenschaftler sind immer wieder verblüfft,
wie anpassungsfähig die Tiere der Wüste sind. - 8,5/10
Insgesamt eine schöne Doku, die leider etwas zu reißerisch geschnitten wurde. Dafür liefert sie tolle und noch nie gesehene Aufnahmen, gute Hintergrundmusik und einen angenehmen Erzähler.
Mittwoch, 5. März 2014
Frozen Planet - Eisige Welten (2011)
http://www.imdb.com/title/tt2092588/
Es ist die ultimative Begegnung mit den Polarregionen. Diese einzigartige, monumentale Doku-Serie der BBC-Naturfilmabteilung zeigt in brillanten Bildern und großartigen Geschichten die atemberaubende Schönheit dder unendlichen Weiten von Arktis und Antarktis. Kaum berührt, nur scheinbar lebensfeindlich und geprägt durch die Macht der Elemente, sind diese extremen Regionen Heimat für zahlreiche Tiere, die dort mit überraschenden Verhaltensweisen und Tricks ein Überleben ermöglichen. Pinguine, Wale, Eisbären und Wölfe werden durch modernste HD-Zeitlupen- und -Kameratechnik intensiver und näher beobachtet als jemals zuvor. Dies könnte das letzte Mal gewesen sein, dass die Regionen in solch einer Detailliertheit gefilmt wurden, bevor sie sich für immer verändern. Unvergleichliche Bilder über und unter dem Eis, faszinierende Landschaften, unglaubliche Verhaltensweisen von Tieren – dies sind die Polar-Regionen, wie sie noch nie zuvor zu sehen waren und wie man sie vielleicht nie wieder sehen wird.
http://www.imdb.com/title/tt2095246/
Folge 01: Die Pole der Erde
Die erste Folge „Von Pol zu Pol“ entführt in Arktis und Antarktis und stellt sie als Eis gewordene Superlative vor. Fast 80 Prozent des Süßwassers unseres Planeten sind dort gebunden, Winde peitschen mit 320 Kilometern pro Stunde über die teils mehrere Kilometer dicken Eispanzer – bei Temperaturen von 70ºC unter Null. Im Winter geht die Sonne monatelang nicht auf, während bizarr tanzende Polarlichter mit ihrem spektakulären Himmelsschauspiel die erstarrten Landschaften schaurig-schön illuminieren. In diesen Welten harren während des Winters die ultimativen Überlebenskünstler aus: Eisbären im Norden, Kaiserpinguine im Süden. Zu den größten Landschaften überhaupt zählt der 11 000 Kilometer lange Taiga-Waldgürtel der Arktis. Und auf Grönland spurtet der Jakobshavn Isbrae, der schnellste Gletscher der Welt, mit 40 Metern pro Tag dem Meer entgegen. Gigantische Eisberge werden geboren. In diesen nordischen Landschaften machen wir Bekanntschaft mit einigen Protagonisten, die wir während der weiteren vier Folgen über ein ganzes Jahr hinweg begleiten werden: Die kräftigsten Wölfe der Welt, die in Nordkanada Jagd auf gewaltige Bisons machen, und Eisbären, die eine Familie gründen – nordische Dramen und Romanzen von überwältigender Authentizität. Nur einer handvoll Spezialisten waren bislang die märchenhaften Eishöhlen der Antarktis bekannt, in die ein Team am Fuße des südlichsten Vulkans unseres Planeten, des Mount Erebus, vordringt. Eine andere Filmcrew taucht unter das Schelfeis und begegnet in dieser außerirdisch anmutenden Wasserwelt Kreaturen von bizarrer Schönheit. Zu den erstaunlichsten Schauspielen gehört die Rudeljagd der Orkas auf Robben. Generalstabsmäßig geplant, verläuft jeder Beutezug wie eine militärische Operation: Sie checken die Situation, sie formieren sich, erzeugen gemeinsam eine gewaltige Welle, mit der sie die das Eis brechen und die Robbe ins Wasser spülen, und fangen das chancenlose Tier. Den Teams gelang es auch, das Erscheinen von 40 Millionen hungrigen Pinguinen in den antarktischen Gewässern einzufangen.
http://www.imdb.com/title/tt2095243/
Folge 02: Frühling
Beginnend mit der großen Schmelze im Frühling steht die zweite Folge ganz im Licht der zurückkehrenden Sonne. Ihre Wärme verwandelt die magische Eiswelt nach einem halben Jahr Dunkelheit. Noch immer ist die Antarktis vom gefrorenen Ozean eingeschlossen, doch es zieht Leben ein. 5 Millionen Adelie-Pinguine kehren zurück. 9600 Kilometer sind sie über die Meere gereist, seit sie im letzten Jahr ihre Kolonie verlassen haben. In den kommenden Monaten werden sie in den eisfreien Gebieten ihre Nester bauen. Eine gefährliche Zeit für alle Neuankömmlinge, denn die grausamsten und kältesten Stürme auf dem Planeten ziehen über die Region. Der Frühling wird nicht nur für die eintreffenden Tiere zur kritischsten Jahreszeit, sondern auch zur härtesten Herausforderung für das Kamerateam in der weltgrößten Pinguin Kolonie am Kap Crozier. Vier Monate lang gehen die Männer an ihre physischen und psychischen Belastungsgrenzen. Doch die eindringlichen Bilder von der Massenhochzeit der Pinguine, den grandiosen Beutezügen der Killerwale und den blutigen Kämpfen der See-Elefanten, der Titanen des Südpols, sind der faszinierende Lohn des harten Einsatzes in der Antarktis.
http://www.imdb.com/title/tt2095244/
Folge 03: Sommer
Es ist Sommer. Ein einziger Tag erstreckt sich über Wochen, bis zu sechs Monaten! Kaum vorstellbar, aber die Sonne geht nicht mehr unter. Im gleißenden Licht des Polartages schmilzt den Eisbären die Welt unter den Füßen weg. Für ihre Jungen eine völlig neue Erfahrung. Sie müssen schwimmen und die Jagdstrategien der Mutter erlernen. Auch andere Tiere stehen in dieser Zeit vor großen Herausforderungen, wenn ihre Eiswelt um sie herum verschwindet. Der schmelzende Eisschild in der Arktis ist 240 Kilometer lang. Alles gerät in Bewegung, Tausende von Wasserfällen entstehen. Mehrere hundert Millionen Vögel fallen jetzt in die arktische Tundra ein, denn es gibt für ein paar Wochen Futter in rauen Mengen und 24 Stunden Zeit, es zu suchen – ideale Bedingungen, um Junge aufzuziehen. Dafür nehmen sie weite Wege in Kauf. Zu den Rekordhaltern gehören die Küstenseeschwalben. Sie kommen von der Antarktis und legen auf Hin- und Rückreise jeweils 17 700 Kilometer zurück. Neben diesem faszinierenden Vogeltreiben behält auch die dritte Folge unsere Hauptdarsteller im Fokus: Polarbären und Wölfe in der Arktis und Pinguine, Killerwale, Robben und See-Elefanten in der Antarktis. Die meisten sind rund um die Uhr aktiv, um den kurzen sommerlichen Überfluss zu nutzen.
http://www.imdb.com/title/tt2095241/
Folge 04: Herbst
Die Sonne ist seit Wochen nicht untergegangen, jetzt verrinnt die Zeit bis zur Rückkehr der bitteren Kälte. In der kanadischen Arktis sind gewaltige Küstenstrecken freigelegt. Tausende Belugas, die weißen Wale des Nordens, ziehen über das offene Meer zu einer Flussmündung, einer der letzten erholsamen Treffpunkte, bevor der Ozean zufriert und die Wale zwingt, nach Süden zu reisen. Auch Millionen von Seevögeln müssen die letzten Tage unermüdlich nutzen, um ihre Jungen so zu stärken, dass sie den langen Flug in die Winterquartiere überleben. Jede Fütterung, jeder Flugversuch erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Nachwuchs überleben wird. In der Arktis sinkt die Temperatur und jeden Tag werden über 52.000 Quadratkilometer zu Eis. Mit Hilfe von Zeitraffer und speziellen Luftbild-Kameras dokumentieren die Teams die Vereisung in noch nie gezeigten Aufnahmen. Wenn sich der Norden unseres Planeten von der Sonne abwendet, zieht der Frost südwärts Richtung Tundra. Während viele Tiere wie die Karibus noch über die zufrierenden Flüsse davon eilen, werden die Moschusochsen dem harten Winter trotzen. Sie bereiten sich auf die Paarungszeit vor. In atemberaubenden Szenen konnten lebensgefährliche Duelle der Polar-Titanen um einen Harem eingefangen werden. Im Süden sind antarktische Stürme im Anzug.
http://www.imdb.com/title/tt2095247/
Folge 05: Winter
Arktischer Winter – der Planet zeigt sich von seiner feindseligsten Seite. In der nördlichen Hochpolarregion steht die Sonne monatelang unter dem Horizont. Die meisten Tiere sind vor Wochen nach Süden gewandert. Der männliche Eisbär verbringt den Winter draußen auf dem gefrorenen Ozean. Er gehört zu den wenigen Geschöpfen, die diese Bedingungen aushalten. Die weiblichen Eisbären liegen an den windgeschützten Hängen unter dem Schnee. In der Zeit größter Kälte und Dunkelheit beginnt hier neues Leben. Das dokumentieren einmalige Aufnahmen. Die Dreharbeiten zu der fünften Folge bedeuten mit Abstand die größte Heraus-forderung für das Team. Stürme von über 160 Kilometern pro Stunde verhindern über Tage das Filmen, Temperaturen bis zu minus 50 Grad treiben Menschen und Gerätschaften an ihre Belastungsgrenzen. Die empfindlichen Luftkameras ver-sagen zunächst, und es kommt zu gefährlichen Kurzschlüssen. Im Taigawald nahe des Polarkreises Nordkanadas kämpft die Crew nicht nur gegen die Elemente, sondern ist gefangen von einem noch heftigeren Kampf um Leben und Tod: Wölfe jagen ein riesiges Bisonrudel mitten in der arktischen Wildnis. Die Bisons sind zehnmal so groß wie die Wölfe, doch die Jäger haben keine Wahl. Sie müssen angreifen, wenn sie nicht verhungern wollen. Vom Helikopter aus gelingt es, die Hetzjagd einzufangen.
http://www.imdb.com/title/tt2095245/
Folge 06: Am Ende der besiedelten Welt
In dieser Folge gehen wir bis ans Ende der besiedelten Welt und enthüllen die außergewöhnlichen Reichtümer und Wunder der Polarregionen, die schon seit tausenden von Jahren immer wieder Menschen in ihre lebensfeindlichen Weiten locken. Das Überleben derer, die sich bis dorthin vorgewagt haben, wird nur durch das enge Zusammenspiel von uraltem Wissen und modernster Wissenschaft gesichert.
http://www.imdb.com/title/tt2095242/
Folge 07: Auf dünnem Eis
"Auf dünnem Eis" ist eine einzigartige Untersuchung über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tiere und Menschen der Polarregionen und deren Bedeutung für uns. Mit Hilfe revolutionärer Luft- und Zeitrafferaufnahmen wird gezeigt, wie an den Polen die Schäden der globalen Erwärmung schneller und stärker zu sehen sind als überall sonst auf diesem Planeten.
http://www.imdb.com/title/tt2166859/
Folge 08: Die epische Reise
Making-of-Folge
Insgesamt eine perfekte Doku-Reihe, anders kann man es nicht sagen. Gestochen scharfes Bild, perfekter Sound, spektakuläre Aufnahmen. Hier stimmt allerdings nicht nur der Inhalt, sondern auch die qualitative Umsetzung- allein die Extras des 2-Disc Sets wiederum sehr gelungen sind und dem Zuschauer einige hervorragende Einblicke in die aufwändige Produktion der 7-teiligen Serie gewähren.
10/10
Die ungekürzte Original-Version - 125 Minuten länger als die ZDF-Fassung! Inklusive zwei kompletter Episoden, die nicht im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurden, dem Originalkommentar von Sir David Attenborough und 90 Minuten Bonusmaterial!
Es ist die ultimative Begegnung mit den Polarregionen. Diese einzigartige, monumentale Doku-Serie der BBC-Naturfilmabteilung zeigt in brillanten Bildern und großartigen Geschichten die atemberaubende Schönheit dder unendlichen Weiten von Arktis und Antarktis. Kaum berührt, nur scheinbar lebensfeindlich und geprägt durch die Macht der Elemente, sind diese extremen Regionen Heimat für zahlreiche Tiere, die dort mit überraschenden Verhaltensweisen und Tricks ein Überleben ermöglichen. Pinguine, Wale, Eisbären und Wölfe werden durch modernste HD-Zeitlupen- und -Kameratechnik intensiver und näher beobachtet als jemals zuvor. Dies könnte das letzte Mal gewesen sein, dass die Regionen in solch einer Detailliertheit gefilmt wurden, bevor sie sich für immer verändern. Unvergleichliche Bilder über und unter dem Eis, faszinierende Landschaften, unglaubliche Verhaltensweisen von Tieren – dies sind die Polar-Regionen, wie sie noch nie zuvor zu sehen waren und wie man sie vielleicht nie wieder sehen wird.
http://www.imdb.com/title/tt2095246/
Folge 01: Die Pole der Erde
Die erste Folge „Von Pol zu Pol“ entführt in Arktis und Antarktis und stellt sie als Eis gewordene Superlative vor. Fast 80 Prozent des Süßwassers unseres Planeten sind dort gebunden, Winde peitschen mit 320 Kilometern pro Stunde über die teils mehrere Kilometer dicken Eispanzer – bei Temperaturen von 70ºC unter Null. Im Winter geht die Sonne monatelang nicht auf, während bizarr tanzende Polarlichter mit ihrem spektakulären Himmelsschauspiel die erstarrten Landschaften schaurig-schön illuminieren. In diesen Welten harren während des Winters die ultimativen Überlebenskünstler aus: Eisbären im Norden, Kaiserpinguine im Süden. Zu den größten Landschaften überhaupt zählt der 11 000 Kilometer lange Taiga-Waldgürtel der Arktis. Und auf Grönland spurtet der Jakobshavn Isbrae, der schnellste Gletscher der Welt, mit 40 Metern pro Tag dem Meer entgegen. Gigantische Eisberge werden geboren. In diesen nordischen Landschaften machen wir Bekanntschaft mit einigen Protagonisten, die wir während der weiteren vier Folgen über ein ganzes Jahr hinweg begleiten werden: Die kräftigsten Wölfe der Welt, die in Nordkanada Jagd auf gewaltige Bisons machen, und Eisbären, die eine Familie gründen – nordische Dramen und Romanzen von überwältigender Authentizität. Nur einer handvoll Spezialisten waren bislang die märchenhaften Eishöhlen der Antarktis bekannt, in die ein Team am Fuße des südlichsten Vulkans unseres Planeten, des Mount Erebus, vordringt. Eine andere Filmcrew taucht unter das Schelfeis und begegnet in dieser außerirdisch anmutenden Wasserwelt Kreaturen von bizarrer Schönheit. Zu den erstaunlichsten Schauspielen gehört die Rudeljagd der Orkas auf Robben. Generalstabsmäßig geplant, verläuft jeder Beutezug wie eine militärische Operation: Sie checken die Situation, sie formieren sich, erzeugen gemeinsam eine gewaltige Welle, mit der sie die das Eis brechen und die Robbe ins Wasser spülen, und fangen das chancenlose Tier. Den Teams gelang es auch, das Erscheinen von 40 Millionen hungrigen Pinguinen in den antarktischen Gewässern einzufangen.
http://www.imdb.com/title/tt2095243/
Folge 02: Frühling
Beginnend mit der großen Schmelze im Frühling steht die zweite Folge ganz im Licht der zurückkehrenden Sonne. Ihre Wärme verwandelt die magische Eiswelt nach einem halben Jahr Dunkelheit. Noch immer ist die Antarktis vom gefrorenen Ozean eingeschlossen, doch es zieht Leben ein. 5 Millionen Adelie-Pinguine kehren zurück. 9600 Kilometer sind sie über die Meere gereist, seit sie im letzten Jahr ihre Kolonie verlassen haben. In den kommenden Monaten werden sie in den eisfreien Gebieten ihre Nester bauen. Eine gefährliche Zeit für alle Neuankömmlinge, denn die grausamsten und kältesten Stürme auf dem Planeten ziehen über die Region. Der Frühling wird nicht nur für die eintreffenden Tiere zur kritischsten Jahreszeit, sondern auch zur härtesten Herausforderung für das Kamerateam in der weltgrößten Pinguin Kolonie am Kap Crozier. Vier Monate lang gehen die Männer an ihre physischen und psychischen Belastungsgrenzen. Doch die eindringlichen Bilder von der Massenhochzeit der Pinguine, den grandiosen Beutezügen der Killerwale und den blutigen Kämpfen der See-Elefanten, der Titanen des Südpols, sind der faszinierende Lohn des harten Einsatzes in der Antarktis.
http://www.imdb.com/title/tt2095244/
Folge 03: Sommer
Es ist Sommer. Ein einziger Tag erstreckt sich über Wochen, bis zu sechs Monaten! Kaum vorstellbar, aber die Sonne geht nicht mehr unter. Im gleißenden Licht des Polartages schmilzt den Eisbären die Welt unter den Füßen weg. Für ihre Jungen eine völlig neue Erfahrung. Sie müssen schwimmen und die Jagdstrategien der Mutter erlernen. Auch andere Tiere stehen in dieser Zeit vor großen Herausforderungen, wenn ihre Eiswelt um sie herum verschwindet. Der schmelzende Eisschild in der Arktis ist 240 Kilometer lang. Alles gerät in Bewegung, Tausende von Wasserfällen entstehen. Mehrere hundert Millionen Vögel fallen jetzt in die arktische Tundra ein, denn es gibt für ein paar Wochen Futter in rauen Mengen und 24 Stunden Zeit, es zu suchen – ideale Bedingungen, um Junge aufzuziehen. Dafür nehmen sie weite Wege in Kauf. Zu den Rekordhaltern gehören die Küstenseeschwalben. Sie kommen von der Antarktis und legen auf Hin- und Rückreise jeweils 17 700 Kilometer zurück. Neben diesem faszinierenden Vogeltreiben behält auch die dritte Folge unsere Hauptdarsteller im Fokus: Polarbären und Wölfe in der Arktis und Pinguine, Killerwale, Robben und See-Elefanten in der Antarktis. Die meisten sind rund um die Uhr aktiv, um den kurzen sommerlichen Überfluss zu nutzen.
http://www.imdb.com/title/tt2095241/
Folge 04: Herbst
Die Sonne ist seit Wochen nicht untergegangen, jetzt verrinnt die Zeit bis zur Rückkehr der bitteren Kälte. In der kanadischen Arktis sind gewaltige Küstenstrecken freigelegt. Tausende Belugas, die weißen Wale des Nordens, ziehen über das offene Meer zu einer Flussmündung, einer der letzten erholsamen Treffpunkte, bevor der Ozean zufriert und die Wale zwingt, nach Süden zu reisen. Auch Millionen von Seevögeln müssen die letzten Tage unermüdlich nutzen, um ihre Jungen so zu stärken, dass sie den langen Flug in die Winterquartiere überleben. Jede Fütterung, jeder Flugversuch erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Nachwuchs überleben wird. In der Arktis sinkt die Temperatur und jeden Tag werden über 52.000 Quadratkilometer zu Eis. Mit Hilfe von Zeitraffer und speziellen Luftbild-Kameras dokumentieren die Teams die Vereisung in noch nie gezeigten Aufnahmen. Wenn sich der Norden unseres Planeten von der Sonne abwendet, zieht der Frost südwärts Richtung Tundra. Während viele Tiere wie die Karibus noch über die zufrierenden Flüsse davon eilen, werden die Moschusochsen dem harten Winter trotzen. Sie bereiten sich auf die Paarungszeit vor. In atemberaubenden Szenen konnten lebensgefährliche Duelle der Polar-Titanen um einen Harem eingefangen werden. Im Süden sind antarktische Stürme im Anzug.
http://www.imdb.com/title/tt2095247/
Folge 05: Winter
Arktischer Winter – der Planet zeigt sich von seiner feindseligsten Seite. In der nördlichen Hochpolarregion steht die Sonne monatelang unter dem Horizont. Die meisten Tiere sind vor Wochen nach Süden gewandert. Der männliche Eisbär verbringt den Winter draußen auf dem gefrorenen Ozean. Er gehört zu den wenigen Geschöpfen, die diese Bedingungen aushalten. Die weiblichen Eisbären liegen an den windgeschützten Hängen unter dem Schnee. In der Zeit größter Kälte und Dunkelheit beginnt hier neues Leben. Das dokumentieren einmalige Aufnahmen. Die Dreharbeiten zu der fünften Folge bedeuten mit Abstand die größte Heraus-forderung für das Team. Stürme von über 160 Kilometern pro Stunde verhindern über Tage das Filmen, Temperaturen bis zu minus 50 Grad treiben Menschen und Gerätschaften an ihre Belastungsgrenzen. Die empfindlichen Luftkameras ver-sagen zunächst, und es kommt zu gefährlichen Kurzschlüssen. Im Taigawald nahe des Polarkreises Nordkanadas kämpft die Crew nicht nur gegen die Elemente, sondern ist gefangen von einem noch heftigeren Kampf um Leben und Tod: Wölfe jagen ein riesiges Bisonrudel mitten in der arktischen Wildnis. Die Bisons sind zehnmal so groß wie die Wölfe, doch die Jäger haben keine Wahl. Sie müssen angreifen, wenn sie nicht verhungern wollen. Vom Helikopter aus gelingt es, die Hetzjagd einzufangen.
http://www.imdb.com/title/tt2095245/
Folge 06: Am Ende der besiedelten Welt
In dieser Folge gehen wir bis ans Ende der besiedelten Welt und enthüllen die außergewöhnlichen Reichtümer und Wunder der Polarregionen, die schon seit tausenden von Jahren immer wieder Menschen in ihre lebensfeindlichen Weiten locken. Das Überleben derer, die sich bis dorthin vorgewagt haben, wird nur durch das enge Zusammenspiel von uraltem Wissen und modernster Wissenschaft gesichert.
http://www.imdb.com/title/tt2095242/
Folge 07: Auf dünnem Eis
"Auf dünnem Eis" ist eine einzigartige Untersuchung über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tiere und Menschen der Polarregionen und deren Bedeutung für uns. Mit Hilfe revolutionärer Luft- und Zeitrafferaufnahmen wird gezeigt, wie an den Polen die Schäden der globalen Erwärmung schneller und stärker zu sehen sind als überall sonst auf diesem Planeten.
http://www.imdb.com/title/tt2166859/
Folge 08: Die epische Reise
Making-of-Folge
Insgesamt eine perfekte Doku-Reihe, anders kann man es nicht sagen. Gestochen scharfes Bild, perfekter Sound, spektakuläre Aufnahmen. Hier stimmt allerdings nicht nur der Inhalt, sondern auch die qualitative Umsetzung- allein die Extras des 2-Disc Sets wiederum sehr gelungen sind und dem Zuschauer einige hervorragende Einblicke in die aufwändige Produktion der 7-teiligen Serie gewähren.
10/10
Die ungekürzte Original-Version - 125 Minuten länger als die ZDF-Fassung! Inklusive zwei kompletter Episoden, die nicht im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurden, dem Originalkommentar von Sir David Attenborough und 90 Minuten Bonusmaterial!
Donnerstag, 23. Januar 2014
Wild Arabia - Wildes Arabien
http://www.imdb.com/title/tt2777876/
"Wildes Arabien" lädt zu einer überraschenden und betörenden Reise in eine der faszinierendsten Regionen der Welt ein. Ein Ort, an dem die antike Vergangenheit auf die moderne Zukunft trifft. Am Schnittpunkt dreier Kontinente gelegen, ist die Arabische Halbinsel eine Region von unvergleichlicher Vielfalt. Doch bis jetzt blieb das meiste davon für die Außenwelt unzugänglich. Dieses BBC-Highlight ist die erste große und bedeutende Dokumentation, welche die vielfältige Tierwelt, die phantastischen Naturschätze, die mythischen Orte und außergewöhnliche Leute auf der atemberaubenden Arabischen Halbinsel präsentiert. "Wildes Arabien“" lädt zu einer überraschenden und betörenden Reise in eine der faszinierendsten Regionen der Welt ein. und zeigt die bemerkenswerten Verbindungen zwischen der Natur, den Menschen und der Landschaft. Arabien, ein Ort, an dem die antike Vergangenheit auf die moderne Zukunft trifft.
http://www.imdb.com/title/tt2790284/
1. Sand, Sonne und Sterne (Sand, Wind And Stars)
Wo Europa, Asien und Afrika aufeinander treffen, liegt Arabien – bis heute sagenumwoben. Einst der Knotenpunkt der legendären Weihrauchstraße, steht Arabien heute für Öl und Schwindel erregende Wolkenkratzer. Jenseits hochmoderner Städte aber hat sich eine Landschaft wie aus Tausend und einer Nacht erhalten: In der sagenumwobenen Wüste Rub ’al Khali leben seltene Oryx-Antilopen, im schroffen Küstengebirge des Oman geht der scheue Leopard auf die Jagd und in den zerklüfteten Fjorden der Halbinsel Musandam ziehen seltene Delfine ihre Bahnen. Von den Unterwasservulkanen des Yemen bis zur Insel Socotra: Extrem ruhige Flugaufnahmen, bewegte Zeitraffer und spezielle Nachtkameras zeigen den Natur-Zauber Arabiens jenseits der Touristenpfade.
http://www.imdb.com/title/tt2794392/
2. Die Berge des Monsuns (The Jewel Of Arabia)
Auf der Arabischen Halbinsel herrscht das ganze Jahr über extreme Trockenheit. Mit einer Ausnahme: die Provinz Dhofar im Süden des Sultanats Oman. Wenn im Sommer die Monsunwinde an den Bergen der Küste aufsteigen, führen sie Regen mit sich, der die kargen Hänge für kurze Zeit in ein grünes Paradies verwandelt. Die Regenzeit ermöglicht eine einmalige Artenvielfalt: Kaffernadler jagen im Team nach Klippschliefern, kleinen Verwandten des Afrikanischen Elefanten. In den Bergen leben kleine Rudel Arabischer Wölfe, denen Streifenhyänen das Leben schwer machen. An den Stränden legen Grüne Meeresschildkröten ihre Eier zu Tausenden ab. Die nahrungsreichen Gewässer sind wie geschaffen für Giganten: Walhaie und Buckelwale. Eine der größten Kostbarkeiten des Küstengebirges aber ist der Arabische Leopard. Man schätzt, dass es nur noch 100 bis 200 Tiere in Freiheit gibt. Die scheuen Raubkatzen sind Einzelgänger, die sich nur während der Paarungszeit begegnen. In der Abgeschiedenheit der Berge finden sie Höhlen, die ihnen und ihren Jungen Schutz bieten. Von den Sanddünen Saudi Arabiens über das Küstengebirge im Sultanat Oman, von den üppigen Berghängen des Jemen bis zu den Glitzerstädten am Persischen Golf - in traumhaft schönen Bildern wird eine der extremsten Regionen unserer Erde gezeigt.
http://www.imdb.com/title/tt2794390/
3. Die Zukunft (Shifting Sands)
Die arabische Welt ist voller Kontraste. Beduinenkarawanen in der Wüste stehen technischen Höchstleitungen in den Golfstaaten gegenüber. Uralte Traditionen treffen auf eine High-Tech-Welt. Städte der Superlative wachsen aus Meer und Wüstensand. Der Ölreichtum verändert die Halbinsel für Mensch und Tier. Abseits der Glitzerwelt zeigt eine Region im Süden Omans Erstaunliches: ein grünes Paradies am Rande der Wüste. Seit Jahrhunderten sind Kamelrennen an besonderen Festtagen Tradition. In den vergangenen Jahren haben sich die Rennen jedoch stark verändert. Sie zeigen eine Entwicklung, die überall in Arabien offensichtlich ist: Auf den Kamelen sitzt modernste Technik im Sattel – wo bis vor kurzem Kinderjockeys ritten, treiben nun Roboter die Tiere zu Höchstleistungen an. Die Trainer fahren neben der Rennstrecke her. Per Funk geben sie Anweisungen, die aus Lautsprechern auf den Rücken der Tiere schallen. Der grundlegende Wandel ist eng verknüpft mit dem gewaltigen Erdöl-Boom. Die Ölförderung der Golfstaaten deckt fast ein Drittel des weltweiten Bedarfs. Jedes Jahr verteilen 5000 Tanker das Öl von 25 riesigen Öl-Terminals am Persischen Golf in alle Welt. Die Bevölkerung an der Golfküste hat sich in den vergangenen 50 Jahren mehr als vertausendfacht. Dementsprechend gigantisch sind der Energie- und Wasserverbrauch. Die Gestalter dieser Serie erhielten exklusiven Zugang zu vielen der gut behüteten Geheimnisse der Arabischen Halbinsel.
9/10
"Wildes Arabien" lädt zu einer überraschenden und betörenden Reise in eine der faszinierendsten Regionen der Welt ein. Ein Ort, an dem die antike Vergangenheit auf die moderne Zukunft trifft. Am Schnittpunkt dreier Kontinente gelegen, ist die Arabische Halbinsel eine Region von unvergleichlicher Vielfalt. Doch bis jetzt blieb das meiste davon für die Außenwelt unzugänglich. Dieses BBC-Highlight ist die erste große und bedeutende Dokumentation, welche die vielfältige Tierwelt, die phantastischen Naturschätze, die mythischen Orte und außergewöhnliche Leute auf der atemberaubenden Arabischen Halbinsel präsentiert. "Wildes Arabien“" lädt zu einer überraschenden und betörenden Reise in eine der faszinierendsten Regionen der Welt ein. und zeigt die bemerkenswerten Verbindungen zwischen der Natur, den Menschen und der Landschaft. Arabien, ein Ort, an dem die antike Vergangenheit auf die moderne Zukunft trifft.
http://www.imdb.com/title/tt2790284/
1. Sand, Sonne und Sterne (Sand, Wind And Stars)
Wo Europa, Asien und Afrika aufeinander treffen, liegt Arabien – bis heute sagenumwoben. Einst der Knotenpunkt der legendären Weihrauchstraße, steht Arabien heute für Öl und Schwindel erregende Wolkenkratzer. Jenseits hochmoderner Städte aber hat sich eine Landschaft wie aus Tausend und einer Nacht erhalten: In der sagenumwobenen Wüste Rub ’al Khali leben seltene Oryx-Antilopen, im schroffen Küstengebirge des Oman geht der scheue Leopard auf die Jagd und in den zerklüfteten Fjorden der Halbinsel Musandam ziehen seltene Delfine ihre Bahnen. Von den Unterwasservulkanen des Yemen bis zur Insel Socotra: Extrem ruhige Flugaufnahmen, bewegte Zeitraffer und spezielle Nachtkameras zeigen den Natur-Zauber Arabiens jenseits der Touristenpfade.
http://www.imdb.com/title/tt2794392/
2. Die Berge des Monsuns (The Jewel Of Arabia)
Auf der Arabischen Halbinsel herrscht das ganze Jahr über extreme Trockenheit. Mit einer Ausnahme: die Provinz Dhofar im Süden des Sultanats Oman. Wenn im Sommer die Monsunwinde an den Bergen der Küste aufsteigen, führen sie Regen mit sich, der die kargen Hänge für kurze Zeit in ein grünes Paradies verwandelt. Die Regenzeit ermöglicht eine einmalige Artenvielfalt: Kaffernadler jagen im Team nach Klippschliefern, kleinen Verwandten des Afrikanischen Elefanten. In den Bergen leben kleine Rudel Arabischer Wölfe, denen Streifenhyänen das Leben schwer machen. An den Stränden legen Grüne Meeresschildkröten ihre Eier zu Tausenden ab. Die nahrungsreichen Gewässer sind wie geschaffen für Giganten: Walhaie und Buckelwale. Eine der größten Kostbarkeiten des Küstengebirges aber ist der Arabische Leopard. Man schätzt, dass es nur noch 100 bis 200 Tiere in Freiheit gibt. Die scheuen Raubkatzen sind Einzelgänger, die sich nur während der Paarungszeit begegnen. In der Abgeschiedenheit der Berge finden sie Höhlen, die ihnen und ihren Jungen Schutz bieten. Von den Sanddünen Saudi Arabiens über das Küstengebirge im Sultanat Oman, von den üppigen Berghängen des Jemen bis zu den Glitzerstädten am Persischen Golf - in traumhaft schönen Bildern wird eine der extremsten Regionen unserer Erde gezeigt.
http://www.imdb.com/title/tt2794390/
3. Die Zukunft (Shifting Sands)
Die arabische Welt ist voller Kontraste. Beduinenkarawanen in der Wüste stehen technischen Höchstleitungen in den Golfstaaten gegenüber. Uralte Traditionen treffen auf eine High-Tech-Welt. Städte der Superlative wachsen aus Meer und Wüstensand. Der Ölreichtum verändert die Halbinsel für Mensch und Tier. Abseits der Glitzerwelt zeigt eine Region im Süden Omans Erstaunliches: ein grünes Paradies am Rande der Wüste. Seit Jahrhunderten sind Kamelrennen an besonderen Festtagen Tradition. In den vergangenen Jahren haben sich die Rennen jedoch stark verändert. Sie zeigen eine Entwicklung, die überall in Arabien offensichtlich ist: Auf den Kamelen sitzt modernste Technik im Sattel – wo bis vor kurzem Kinderjockeys ritten, treiben nun Roboter die Tiere zu Höchstleistungen an. Die Trainer fahren neben der Rennstrecke her. Per Funk geben sie Anweisungen, die aus Lautsprechern auf den Rücken der Tiere schallen. Der grundlegende Wandel ist eng verknüpft mit dem gewaltigen Erdöl-Boom. Die Ölförderung der Golfstaaten deckt fast ein Drittel des weltweiten Bedarfs. Jedes Jahr verteilen 5000 Tanker das Öl von 25 riesigen Öl-Terminals am Persischen Golf in alle Welt. Die Bevölkerung an der Golfküste hat sich in den vergangenen 50 Jahren mehr als vertausendfacht. Dementsprechend gigantisch sind der Energie- und Wasserverbrauch. Die Gestalter dieser Serie erhielten exklusiven Zugang zu vielen der gut behüteten Geheimnisse der Arabischen Halbinsel.
9/10
Freitag, 13. Dezember 2013
Penguins: Spy In The Huddle - Pinguine Hautnah (2013)
http://www.imdb.com/title/tt2747660/
Pinguine sind die wohl drolligsten von allen Vögeln. Und sie sind ziemlich hart im Nehmen. Schließlich müssen sie ihre Küken unter schwierigsten Bedingungen großziehen – im ewigen Eis der Antarktis, an sturmumtosten Steilküsten oder in der Atacama-Wüste. 50 verschiedene Überwachungskameras entwickelte der innovative britische Tierfilmer John Downer, um den tapferen Vögeln so nah zu kommen wie nie zuvor. Mit Hilfe ferngesteuerter Hightech-Pinguinattrappen zeigt dieser spektakuläre Dreiteiler wie Pinguine wirklich sind: taff, mutig, zielstrebig – und sehr, sehr witzig. Drei Pinguinarten stehen im Mittelpunkt dieser Miniserie: Kaiserpinguine, die monatelang mit ihren Küken in Finsternis und extremer Kälte ausharren; Felsenpinguine, die schneller hüpfen als laufen und Stürze aus großer Höhe unbeschadet überstehen; und die extrem scheuen Humboldtpinguine, die in der peruanischen Atacama-Wüste vor einem für Pinguine eher unüblichen Problem stehen: Es ist dort gefährlich heiß und trocken.
Das Team um den Tierfilm-Pionier John Downer konnte seine ferngesteuerten Kameras bereits mit Löwen, Eisbären, Tigern, Bären und Elefanten perfektionieren. Doch diesmal übertrafen sie sich selbst: Die selbstfahrenden oder autonom watschelnden Kamera-Roboter waren so perfekt als echte Pinguine zurechtgemacht, dass sich Interaktionen zwischen Tieren und Kameras ergaben. Manchmal gerieten die elektronischen Beobachter sogar zu nah ans Geschehen: Sie wurden von Klippen gestoßen, als Mitfahrgelegenheit missbraucht oder sogar vom eifersüchtigen Teil eines Pinguin-Pärchens attackiert. Ein als Ei getarntes Kameramodell geriet gar in die Fänge eines Greifvogels, was für atemberaubende Flugaufnahmen sorgte.
http://www.imdb.com/title/tt3415834/
1. Die Reise (The Journey)
8,5/10
http://www.imdb.com/title/tt3433870/
2. Erste Schritte (First Steps)
8,5/10
http://www.imdb.com/title/tt3454100/
3. Erwachsen werden (Growing Up)
8,5/10
Und daraus ergibt sich eine insgesamt sehr interessante (3-teilige) Dokumentation, die das Leben der Pinguine mal so zeigt, wie man es selbst noch nie gesehen hat. Tolle Bilder undputzige Szenen, stimmig erzählt, wenn auch etwas überdramatisiert, wie man es gewohnt ist. Eine sehr schöne und vor allem interessante Dokumentation.
9/10
Pinguine sind die wohl drolligsten von allen Vögeln. Und sie sind ziemlich hart im Nehmen. Schließlich müssen sie ihre Küken unter schwierigsten Bedingungen großziehen – im ewigen Eis der Antarktis, an sturmumtosten Steilküsten oder in der Atacama-Wüste. 50 verschiedene Überwachungskameras entwickelte der innovative britische Tierfilmer John Downer, um den tapferen Vögeln so nah zu kommen wie nie zuvor. Mit Hilfe ferngesteuerter Hightech-Pinguinattrappen zeigt dieser spektakuläre Dreiteiler wie Pinguine wirklich sind: taff, mutig, zielstrebig – und sehr, sehr witzig. Drei Pinguinarten stehen im Mittelpunkt dieser Miniserie: Kaiserpinguine, die monatelang mit ihren Küken in Finsternis und extremer Kälte ausharren; Felsenpinguine, die schneller hüpfen als laufen und Stürze aus großer Höhe unbeschadet überstehen; und die extrem scheuen Humboldtpinguine, die in der peruanischen Atacama-Wüste vor einem für Pinguine eher unüblichen Problem stehen: Es ist dort gefährlich heiß und trocken.
Das Team um den Tierfilm-Pionier John Downer konnte seine ferngesteuerten Kameras bereits mit Löwen, Eisbären, Tigern, Bären und Elefanten perfektionieren. Doch diesmal übertrafen sie sich selbst: Die selbstfahrenden oder autonom watschelnden Kamera-Roboter waren so perfekt als echte Pinguine zurechtgemacht, dass sich Interaktionen zwischen Tieren und Kameras ergaben. Manchmal gerieten die elektronischen Beobachter sogar zu nah ans Geschehen: Sie wurden von Klippen gestoßen, als Mitfahrgelegenheit missbraucht oder sogar vom eifersüchtigen Teil eines Pinguin-Pärchens attackiert. Ein als Ei getarntes Kameramodell geriet gar in die Fänge eines Greifvogels, was für atemberaubende Flugaufnahmen sorgte.
http://www.imdb.com/title/tt3415834/
1. Die Reise (The Journey)
8,5/10
http://www.imdb.com/title/tt3433870/
2. Erste Schritte (First Steps)
8,5/10
http://www.imdb.com/title/tt3454100/
3. Erwachsen werden (Growing Up)
8,5/10
Und daraus ergibt sich eine insgesamt sehr interessante (3-teilige) Dokumentation, die das Leben der Pinguine mal so zeigt, wie man es selbst noch nie gesehen hat. Tolle Bilder undputzige Szenen, stimmig erzählt, wenn auch etwas überdramatisiert, wie man es gewohnt ist. Eine sehr schöne und vor allem interessante Dokumentation.
9/10
Abonnieren
Posts (Atom)





















