http://www.imdb.com/title/tt2934994/
Vor
über 20.000 Jahren herrschte die letzte Eiszeit auf der Erde. In dieser
3-teiligen BBC-Serie wird jenes faszinierende Zeitalter samt seiner
Bewohner wieder zum Leben erweckt. Heute, in einer Welt der globalen
Erwärmung, ist eine Eiszeit schwer vorstellbar. In jener Phase der
Erdgeschichte waren Ozeane gefroren und das Land begraben unter
kilometerdickem Gletschereis. Weit verschobene Klimazonen und veränderte
Küstenlinien prägtemn das Bild. Und doch war diese kalte Welt alles
andere als lebensfeindlich. Heute ausgestorbene Raubtiere streiften
durch die weiten Landschaften, während der Mensch ganz eigene
Herausforderungen meistern musste, um zu überleben. Schließlich löschten
die globalen Klimaveränderungen an vielen Orten etliche Arten aus, doch
es entstanden neue Biotope und Lebewesen andererorts. Diese dreiteilige
Koproduktion von BBC, Terra Mater Factual Studios, Discovery Channel
und France Télevisions zeigt das Schicksal der großen, charismatischen
Tiere des Eiszeitalters - den Aufstieg und Fall von Mammut, Höhlenbär
und Säbelzahnkatze.
http://www.imdb.com/title/tt2943730/
Episode 1 – Das Reich der Säbelzahnkatze (Land of the Sabre-Tooth)
Das Eiszeitalter war alles andere als lebensfeindlich – die globalen
Klimaveränderungen löschten zwar an vielen Orten Arten aus, schufen aber
unzählige neue Möglichkeiten anderswo. Diese innovative dreiteilige
Serie rollt das Schicksal der großen charismatischen Tiere des
Eiszeitalters neu auf: Aufstieg und Fall von Mammut, Höhlenbär und
Säbelzahnkatze als spannende, kriminaltechnische Ermittlung! - 7,5/10
http://www.imdb.com/title/tt2943892/
Episode 2 – Das Reich des Höhlenbären (Land of the Cave Bear)
Die zweite Folge rekonstruiert unter anderem eine fatale Begegnung
zwischen zwei europäischen Eiszeitriesen – dem Höhlenbären und dem
Höhlenlöwen. Doch wer hat hier wen getötet? Bei der Entschlüsselung
dieses Rätsels wird erlebbar, was wirklich geschah, als die Eiszeit die
Naturräume und Landschaften Europas fundamental veränderte! Eine
Veränderung, die bis heute an unzähligen Stellen sichtbar bleibt. - 7/10
http://www.imdb.com/title/tt2968420/
Episode 3 – Das Ende der Frostherrschaft (Last of the Giants)
Folge drei verfolgt unter anderem das dramatische Schicksal der jungen
Mastodon-Kuh Owasso und ihres ersten Kalbes. Durch detaillierte Analyse
des Fundortes und der ökologischen Zusammenhänge entsteht ein
umfassendes Bild einer Welt, die dramatischen Veränderungen ausgesetzt
ist. Sind Owasso und ihr Kalb durch ihre eigenen Artgenossen getötet
worden? Oder waren es bereits Menschen, die erstmals eine Art zum
Aussterben brachten? - 7,5/10
Insgesamt eine
interessante BBC-Doku mit guten Animationen. Man sieht zwar genau, wann
etwas in das Bild kopiert wurde, aber das tut der Serie keinen Abbruch.
Die Hintergrundinfos sind interessant und aufschlußreich, wenn auch
manches Mal etwas unglaubwürdig, bzw. zu sehr interpretiert. Dies aber
nur zu einem kleinen Teil. Ansonsten erfährt man viel über die heutige
Arbeit und die daraus resultierenden Schlußfolgerungen über die letzte
große Eiszeit. Ein tolle Doku.
7,5/10
Dienstag, 29. Oktober 2013
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Great Barrier Reef - Das Great Barrier Reef: Naturwunder der Superlative (2011)
http://www.imdb.com/title/tt2185885/
Das Great Barrier Reef in Australien ist ein Ort der Superlative. Es ist atemberaubend schön, weltberühmt und steht für Rekorde: 2300 Kilometer lang bedeckt es eine Fläche von 350.000 Quadratkilometern und ist aus dem Weltraum mit bloßem Auge zu erkennen. Wegen seines Artenreichtums gilt das Riff auch als Dschungel der Meere. So wurde es im Jahr 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Man bezeichnet es auch als das siebte Weltwunder der Natur. Die dreiteilige BBC-Reihe zeigt die Schönheit dieses biologischen Wunders in überwältigenden Aufnahmen und noch nie gesehenen Bildern.
http://www.imdb.com/title/tt2198627/
Teil 1: Naturwunder der Superlative (Nature's Miracle)
Das Great Barrier Reef in Australien ist weltberühmt und steht für Rekorde: 2300 Kilometer lang, bedeckt es eine Fläche von 350.000 Quadratkilometern und ist aus dem Weltraum mit bloßem Auge zu erkennen. Man bezeichnet es auch als das siebte Weltwunder der Natur. Die Bauherren dieses größten von Lebewesen geschaffenen Gebildes auf der Erde sind dagegen winzige Korallenpolypen, oft nicht mehr als zwei Millimeter groß. Wegen seines Artenreichtums gilt das Riff als Dschungel der Meere. Obwohl sie aussehen wie blühende Gärten: Korallen sind keine Pflanzen, sondern Tiere. Sie brauchen tierische Nahrung und sie sind wiederum Nahrung für Tiere.Das Riff verändert sich ständig. Ebbe und Flut, Sonne und Mond sowie unzählige Wetterwechsel sind die treibenden Kräfte. Wie sich Lebens- und Überlebenskünstler im größten Korallenriff der Erde daran anpassen, erzählt die erste Folge des Dreiteilers über das Great Barrier Reef. - 8,5/10
http://www.imdb.com/title/tt2198631/
Teil 2: Vom Riff zum Regenwald (Reef to Rainforest)
Man bezeichnet es als das siebte Weltwunder der Natur. Und bereits seit über 30 Jahren ist es UNESCO-Welterbe. Mit einer Ausdehnung von fast 2300 Kilometern kann man dieses größte, lebende Gebilde der Erde mit bloßem Auge aus dem Weltall sehen: das Great Barrier Reef. Sein Ökosystem umfasst weit mehr als nur Korallenriffe. Die Flüsse, Wasserfälle, Regenwälder und Berge der Küstenregion gehören genauso dazu, wie die Lagune zwischen Festland und Riff, die insgesamt etwa so groß ist wie Deutschland. All diese Lebensräume beeinflussen sich gegenseitig. Veränderungen einer Region haben Auswirkungen auf alle übrigen. Vom Leben und Überleben in dieser weltweit größten Lagune erzählt die zweite Folge des Dreiteilers über das Great Barrier Reef. - 9/10
http://www.imdb.com/title/tt2198629/
Teil 3: Tierische Besucher aus aller Welt (Reef and Beyond)
Man bezeichnet es als das siebte Weltwunder der Natur. Und bereits seit über 30 Jahren ist es UNESCO-Welterbe. Mit einer Ausdehnung von fast 2300 Kilometern kann man dieses größte, lebende Gebilde der Erde mit bloßem Auge aus dem Weltall sehen. Das Great Barrier Reef. Ein Ort der Superlative. Nirgendwo sonst gibt es einen vergleichbaren Artenreichtum. Doch das Riff ist nicht nur für Australien von Bedeutung. Es hat eine enorme Anziehungskraft auf Tiere aus aller Welt. Und kein Weg scheint zu weit zu sein. Von den Phillipinen, vom asiatischen Festland oder sogar aus der Antarktis kommen sie hierher – manche der Nahrung wegen – andere, um sich fortzupflanzen. Von dem einzigartigen Naturschauspiel, wenn Tausende von Besuchern das Riff zeitweise für sich erobern, erzählt die letzte Folge des Dreiteilers über das Great Barrier Reef. - 9/10
Was für eine tolle Dokumentation über eine Region, in der ich in absehbarer Zeit beabsichtige ebenfalls einmal zu tauchen. Was besonders fasziniert ist die Tatsache, wie die Region Korallenriff arbeitet und seine Umgebung ständig verformt. Was ich nicht gedacht hätte ist, dass sich die Doku auch mit der (neuzeitlichen) Enstehungsgeschichte des Riffs befasst und so auch in die Mangroven oder den Regenwald geht. Es ist also keine Doku für reine "Wasserliebhaber", obwohl dieses Element nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt bleibt. Es werden Jagdtechniken der ansässigen Tiere gezeigt, einige davon beeindruckend in Zeitlupe, dazu wird ruhig und angenehm erzählt, die BBC-typisch-gute Musik trägt ihr Übriges zum positiven Gesamteindruck bei. Alles in allem wieder mal eine 3-teilige Doku (die übrigens auch vom Steuerzahler mitfinanziert wurde, denn "Das Erste" und der "WDR" waren ebenfalls an der Produktion beteiligt) die schön anzusehen und wissenswert ist und ebenso anschaulich vorgetragen wird. Sehr empfehlenswert!
9/10
Das Great Barrier Reef in Australien ist ein Ort der Superlative. Es ist atemberaubend schön, weltberühmt und steht für Rekorde: 2300 Kilometer lang bedeckt es eine Fläche von 350.000 Quadratkilometern und ist aus dem Weltraum mit bloßem Auge zu erkennen. Wegen seines Artenreichtums gilt das Riff auch als Dschungel der Meere. So wurde es im Jahr 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Man bezeichnet es auch als das siebte Weltwunder der Natur. Die dreiteilige BBC-Reihe zeigt die Schönheit dieses biologischen Wunders in überwältigenden Aufnahmen und noch nie gesehenen Bildern.
http://www.imdb.com/title/tt2198627/
Teil 1: Naturwunder der Superlative (Nature's Miracle)
Das Great Barrier Reef in Australien ist weltberühmt und steht für Rekorde: 2300 Kilometer lang, bedeckt es eine Fläche von 350.000 Quadratkilometern und ist aus dem Weltraum mit bloßem Auge zu erkennen. Man bezeichnet es auch als das siebte Weltwunder der Natur. Die Bauherren dieses größten von Lebewesen geschaffenen Gebildes auf der Erde sind dagegen winzige Korallenpolypen, oft nicht mehr als zwei Millimeter groß. Wegen seines Artenreichtums gilt das Riff als Dschungel der Meere. Obwohl sie aussehen wie blühende Gärten: Korallen sind keine Pflanzen, sondern Tiere. Sie brauchen tierische Nahrung und sie sind wiederum Nahrung für Tiere.Das Riff verändert sich ständig. Ebbe und Flut, Sonne und Mond sowie unzählige Wetterwechsel sind die treibenden Kräfte. Wie sich Lebens- und Überlebenskünstler im größten Korallenriff der Erde daran anpassen, erzählt die erste Folge des Dreiteilers über das Great Barrier Reef. - 8,5/10
http://www.imdb.com/title/tt2198631/
Teil 2: Vom Riff zum Regenwald (Reef to Rainforest)
Man bezeichnet es als das siebte Weltwunder der Natur. Und bereits seit über 30 Jahren ist es UNESCO-Welterbe. Mit einer Ausdehnung von fast 2300 Kilometern kann man dieses größte, lebende Gebilde der Erde mit bloßem Auge aus dem Weltall sehen: das Great Barrier Reef. Sein Ökosystem umfasst weit mehr als nur Korallenriffe. Die Flüsse, Wasserfälle, Regenwälder und Berge der Küstenregion gehören genauso dazu, wie die Lagune zwischen Festland und Riff, die insgesamt etwa so groß ist wie Deutschland. All diese Lebensräume beeinflussen sich gegenseitig. Veränderungen einer Region haben Auswirkungen auf alle übrigen. Vom Leben und Überleben in dieser weltweit größten Lagune erzählt die zweite Folge des Dreiteilers über das Great Barrier Reef. - 9/10
http://www.imdb.com/title/tt2198629/
Teil 3: Tierische Besucher aus aller Welt (Reef and Beyond)
Man bezeichnet es als das siebte Weltwunder der Natur. Und bereits seit über 30 Jahren ist es UNESCO-Welterbe. Mit einer Ausdehnung von fast 2300 Kilometern kann man dieses größte, lebende Gebilde der Erde mit bloßem Auge aus dem Weltall sehen. Das Great Barrier Reef. Ein Ort der Superlative. Nirgendwo sonst gibt es einen vergleichbaren Artenreichtum. Doch das Riff ist nicht nur für Australien von Bedeutung. Es hat eine enorme Anziehungskraft auf Tiere aus aller Welt. Und kein Weg scheint zu weit zu sein. Von den Phillipinen, vom asiatischen Festland oder sogar aus der Antarktis kommen sie hierher – manche der Nahrung wegen – andere, um sich fortzupflanzen. Von dem einzigartigen Naturschauspiel, wenn Tausende von Besuchern das Riff zeitweise für sich erobern, erzählt die letzte Folge des Dreiteilers über das Great Barrier Reef. - 9/10
Was für eine tolle Dokumentation über eine Region, in der ich in absehbarer Zeit beabsichtige ebenfalls einmal zu tauchen. Was besonders fasziniert ist die Tatsache, wie die Region Korallenriff arbeitet und seine Umgebung ständig verformt. Was ich nicht gedacht hätte ist, dass sich die Doku auch mit der (neuzeitlichen) Enstehungsgeschichte des Riffs befasst und so auch in die Mangroven oder den Regenwald geht. Es ist also keine Doku für reine "Wasserliebhaber", obwohl dieses Element nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt bleibt. Es werden Jagdtechniken der ansässigen Tiere gezeigt, einige davon beeindruckend in Zeitlupe, dazu wird ruhig und angenehm erzählt, die BBC-typisch-gute Musik trägt ihr Übriges zum positiven Gesamteindruck bei. Alles in allem wieder mal eine 3-teilige Doku (die übrigens auch vom Steuerzahler mitfinanziert wurde, denn "Das Erste" und der "WDR" waren ebenfalls an der Produktion beteiligt) die schön anzusehen und wissenswert ist und ebenso anschaulich vorgetragen wird. Sehr empfehlenswert!
9/10
Montag, 30. September 2013
Supersized Earth - Generation Earth: Wie wir Menschen die Welt verändern (2012)
http://www.imdb.com/title/tt2527282/
Aus der Entfernung und auf Satellitenbildern sieht unser Planet immer noch so aus, wie er schon immer ausgesehen hat. Erst wenn man genauer hinsieht, erkennt man eine dramatische Geschichte – die Geschichte, wie wir unsere eigene Welt umgestalten. Lebten 1970 noch dreieinhalb Milliarden Menschen auf der Erde, sind es jetzt sieben Milliarden. Um mit der Masse an Menschen zu Recht zu kommen, haben wir durch eindrucksvolle Ingenieursleistungen nicht nur unser Leben angepasst, sondern auch das Gesicht unseres Planeten. Von den höchsten Gebäuden, über neueste Transporttechnologien bis zur zukunftssichernden und zugleich ausbeutenden Ressourcenerschließung - diese eindrucksvolle BBC-Doku schildert die Geschichte unserer durch Menschenhand neu erschaffenen Welt.
http://www.imdb.com/title/tt2538704/
Episode 1: Wie wir leben (A Place To Live)
Tolle Aufnahmen und teils unglaubliche und faszinierende Geschichten über die Plätze, an denen die Menschen leben. Dabei betrachtet die Serie natürlich hauptsächlich Großstädte, darunter Hong Kong, New York und Shanghai. Mit schöner Animation und spektakulären Trickaufnahmen. So hatte ich das noch nicht gesehen. - 9/10
http://www.imdb.com/title/tt2538710/
Episode 2: Wie wir uns fortbewegen (The Way We Move)
Ebenfalls sehr interessant und vor allem imposant. Am besten fand ich die Bewegung der Bohrinsel - so etwas habe ich auch noch nie sehen können. Faszinierend. - 9/10
http://www.imdb.com/title/tt2558042/
Episode 3: Wir wir überleben (Food, Fire and Water)
Hier schwächelt die Serie etwas und ist beinahe zu einseitig, zeigt aber in schönen Aufnahmen auch riesige Gewächshäuser, stellt Zahlen, Daten und Fakten auf und erklärt, wie bspw. Wasser in unsere Haushalte kommt. Gut. - 7/10
Insgesamt wieder einmal eine sehr schöne BBC-Doku, die zwar etwas kindgerecht erzählt ist, aber dennoch nicht minder interessant für die Erwachsenen.
Aus der Entfernung und auf Satellitenbildern sieht unser Planet immer noch so aus, wie er schon immer ausgesehen hat. Erst wenn man genauer hinsieht, erkennt man eine dramatische Geschichte – die Geschichte, wie wir unsere eigene Welt umgestalten. Lebten 1970 noch dreieinhalb Milliarden Menschen auf der Erde, sind es jetzt sieben Milliarden. Um mit der Masse an Menschen zu Recht zu kommen, haben wir durch eindrucksvolle Ingenieursleistungen nicht nur unser Leben angepasst, sondern auch das Gesicht unseres Planeten. Von den höchsten Gebäuden, über neueste Transporttechnologien bis zur zukunftssichernden und zugleich ausbeutenden Ressourcenerschließung - diese eindrucksvolle BBC-Doku schildert die Geschichte unserer durch Menschenhand neu erschaffenen Welt.
http://www.imdb.com/title/tt2538704/
Episode 1: Wie wir leben (A Place To Live)
Tolle Aufnahmen und teils unglaubliche und faszinierende Geschichten über die Plätze, an denen die Menschen leben. Dabei betrachtet die Serie natürlich hauptsächlich Großstädte, darunter Hong Kong, New York und Shanghai. Mit schöner Animation und spektakulären Trickaufnahmen. So hatte ich das noch nicht gesehen. - 9/10
http://www.imdb.com/title/tt2538710/
Episode 2: Wie wir uns fortbewegen (The Way We Move)
Ebenfalls sehr interessant und vor allem imposant. Am besten fand ich die Bewegung der Bohrinsel - so etwas habe ich auch noch nie sehen können. Faszinierend. - 9/10
http://www.imdb.com/title/tt2558042/
Episode 3: Wir wir überleben (Food, Fire and Water)
Hier schwächelt die Serie etwas und ist beinahe zu einseitig, zeigt aber in schönen Aufnahmen auch riesige Gewächshäuser, stellt Zahlen, Daten und Fakten auf und erklärt, wie bspw. Wasser in unsere Haushalte kommt. Gut. - 7/10
Insgesamt wieder einmal eine sehr schöne BBC-Doku, die zwar etwas kindgerecht erzählt ist, aber dennoch nicht minder interessant für die Erwachsenen.
Donnerstag, 26. September 2013
Chimpanzee - Schimpansen (2012)
http://www.imdb.com/title/tt1222815/Für den dreijährigen Oscar hält jeder Tag ein neues Abenteuer bereit. Er ist ein kleiner Schimpanse und genießt sein Leben im Dschungel an der Elfenbeinküste. Doch dann wird seine Mutter von anderen Schimpansen getötet und der kleine Oscar wird zur Waise. Er muss einen Weg finden, allein durchzukommen und muss von den anderen Schimpansen aufgenommen werden. Er wird schließlich vom Alpha-Männchen seiner Gruppe ‘adoptiert’.
Teils wie eine typische Disneygeschichte, in der die "Guten" (also die, die ständig vond er Kamera begleitet werden) als Gruppe und Team bezeichnet werden und die "Bösen" Schimpansen (die, die um ihr Gebiet zu erweitern angreifen) als Armee, deren Anführer sogar den reißerischen namen "Scar" trägt. Klar, es ist eine herzergreifende Story, um den kleinen Schimpansen, der seine Mutter während einer "Schlacht" zwischen den beiden verfeindenen Clans verliert und später vom Chef adoptiert wird. Tolle Aufnahmen, aber mir persönlich zu reißerisch erzählt und zu kindgerecht gemacht um als gute Doku durchzugehen. Sobleibt nicht mehr viel von dem übrige, was man sich erhofft hatte: nämlich ein altbackenes Doku-Märchen mit sehr konstruierter Geschichte, die von sehr guten Aufnahmen und einschmeichelnder Musik begeleitet wird.
Disneynature ist halt nicht BBC.
6,5/10
Mittwoch, 7. August 2013
Wonders Of Life - Wunder des Lebens (2013)
Man nehme: etwas Licht, eine Brise Schwerkraft, Materie, Energie und sehr viel Zeit. Fertig ist das Rezept für das komplexeste, vielfältigste und einzigartigste Phänomen des Universums - Leben. Diese fünf Grundbausteine haben dem Planeten Erde schon mehr als 100 Millionen verschiedene Spezies beschert - und auch das Weltall baut auf den gleichen Gesetzen auf. In fünf faszinierenden Folgen zeigt die Dokumentationsreihe "Wunder des Lebens", wie anhand weniger physikalischer Grundsätze sowohl die kleinste Mikrobe als auch die gigantischste Galaxie beschrieben werden kann.
http://www.imdb.com/title/tt2741644/
Episode 1. Von Zwergen und Riesen (What Is Life?)
Das Leben auf der Erde ist weit gespannt: Die größten Bäume werden mehr als 100 Meter hoch – das kleinste Bakterium misst weniger als ein Millionstel Millimeter. So enorm Größenunterschiede in der Natur auch sein mögen, eines verbindet alle Lebewesen auf unserem Planeten: nicht nur allein ihre Größe, sondern auch die Art und Weise, wie sie ihr Dasein verbringen, werden maßgeblich durch die grundlegenden Gesetze der Physik bestimmt. Sehr faszinierend veranschaulicht und äusserst informativ. - 8/10
http://www.imdb.com/title/tt2741634/
Episode 2. Vom Leben und Sterben (Expanding Universe)
In der zweiten Folge geht es in die vulkanreichste Region unseres Planeten: den pazifischen Feuerring. Von hier aus erklärt "Wunder des Lebens" wie nahe Leben und Tod beieinander liegen, und fragt, was Leben eigentlich genau ist. Interesasant, aber ein wenig einseitig. - 8,5/10
http://www.imdb.com/title/tt2707746/
Episode 3. Die Evolution der Sinne (Endless Forms Most Beautiful)
Der Mensch erfasst die Welt um sich herum mit seinen Sinnen. Diese Wahrnehmung wurde im Laufe der Evolution immer weiter perfektioniert. Doch es gibt Lebewesen, deren Sinne sehr viel weiter reichen: Fledermäuse hören Ultraschall, Skorpione spüren feinste Vibrationen, Fangschreckenkrebse sehen Licht, das für uns unsichtbar ist. Der Mensch behilft sich mit physikalischen Tricks und Technik: so erweiterten etwa Teleskope unsere Sicht der Welt. - 8,5/10
http://www.imdb.com/title/tt2741640/
Episode 4. Heimatplanet Erde (Size Matters)
Wasser, Sonnenlicht und Sauerstoff sind entscheidend für das irdische Leben. Erst die speziellen physikalischen Eigenschaften dieser Faktoren und die Umweltbedingungen, die sich im Laufe der Zeit stark verändert haben, verwandelten unseren Planeten in eine Oase des Lebens. Asteroiden aus dem All lieferten Wasser, Cyanobakterien produzierten den ersten Sauerstoff, das Pigment Chlorophyll macht Sonnenlicht als Energiequelle für Pflanzen nutzbar. - 8/10
http://www.imdb.com/title/tt2731386/
Episode 5. Die Entstehung der Arten (Home)
Der Löwe gilt als Sinnbild der Stärke. Seine Kraft verdankt er - wie die meisten Lebewesen - winzigen Molekülen, den Proteinen. Diese basieren auf einem Schlüsselelement: Kohlenstoff. Erst die besonderen Eigenschaften des Kohlenstoffs ermöglichten die Bildung immer komplexerer organischer Moleküle - bis hin zur Erbsubstanz DNA. Und so geht die Vielfalt des Lebens auf der Erde auf ein Element zurück, das in den Herzen der Sterne geboren wird. - 9/10
8,5/10
Samstag, 27. Juli 2013
Unter Grizzlys (2012)
Im Sommer kann man in der Wildnis Alaskas ein atemberaubendes Spektakel
beobachten: Millionen von Lachsen reisen auf ihrer Laichwanderung zurück
zu den Quellen. Und dabei drängen sich an Stromschnellen und
Wasserfällen hunderte von Grizzlybären, denen die Fische in
verschwenderischer Fülle fast in die Mäuler und Tatzen fliegen.
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Die Naturfilmer der BBC schlagen für einige Wochen ihre Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf. Mit großem technischen Aufwand lassen sie den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika so intim, außergewöhnlich nah portraitiert.
1. Das Abenteuer beginnt
In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.
2. Drama in der Wildnis
Millionen von Lachsen haben auf ihrer Laichwanderung die Flüsse des Grizzlylands in Alaska erreicht. Ein irrsinniges Spektakel nimmt seinen Lauf, wenn das Hauen und Stechen der Grizzlys um die Fische beginnt, wenn sie in Scharen die Wasserfälle bevölkern, um tonnenweise Lachs zu verschlingen. Auch die Weibchen wollen mit ihren hungrigen Jungen an der verschwenderischen Fülle teilhaben. Aber dies ist lebensgefährlich für ihren Nachwuchs. Es ist ein schwieriges Unterfangen, den Kleinen das Fischen beizubringen und sie gleichzeitig vor den männlichen Tieren zu schützen. Wenn der Winter einbricht, wird der Überlebenskampf noch härter, und die Bedrohung noch größer.
Eine niedliche zweiteilige Doku, die auch schon auf zdf in der Rubrik Terra-X zu sehen war. Die Aufnahmen sind teils so unglaublich nah, dass man quasi Angst um den Kameramann haben kann. Ansonsten aber sehr schön erzählt, mir nur etwas zu einseitig berichtet, da sich die Macher zu sehr auf das Leben in der Gruppe konzentrierten und nicht um das Leben des Bären allgemein. Auch stört es mich immer wieder, wenn in Dokus der Forscher vor die Kamera tritt und seinen Senf zum Geschehen dazu gibt. Das ist zwar informativ, geht aber auch aus dem Off. Dennoch eine sehr gute Doku mit schonen Aufnahmen.
7,5/10
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Die Naturfilmer der BBC schlagen für einige Wochen ihre Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf. Mit großem technischen Aufwand lassen sie den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika so intim, außergewöhnlich nah portraitiert.
1. Das Abenteuer beginnt
In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.
2. Drama in der Wildnis
Millionen von Lachsen haben auf ihrer Laichwanderung die Flüsse des Grizzlylands in Alaska erreicht. Ein irrsinniges Spektakel nimmt seinen Lauf, wenn das Hauen und Stechen der Grizzlys um die Fische beginnt, wenn sie in Scharen die Wasserfälle bevölkern, um tonnenweise Lachs zu verschlingen. Auch die Weibchen wollen mit ihren hungrigen Jungen an der verschwenderischen Fülle teilhaben. Aber dies ist lebensgefährlich für ihren Nachwuchs. Es ist ein schwieriges Unterfangen, den Kleinen das Fischen beizubringen und sie gleichzeitig vor den männlichen Tieren zu schützen. Wenn der Winter einbricht, wird der Überlebenskampf noch härter, und die Bedrohung noch größer.
Eine niedliche zweiteilige Doku, die auch schon auf zdf in der Rubrik Terra-X zu sehen war. Die Aufnahmen sind teils so unglaublich nah, dass man quasi Angst um den Kameramann haben kann. Ansonsten aber sehr schön erzählt, mir nur etwas zu einseitig berichtet, da sich die Macher zu sehr auf das Leben in der Gruppe konzentrierten und nicht um das Leben des Bären allgemein. Auch stört es mich immer wieder, wenn in Dokus der Forscher vor die Kamera tritt und seinen Senf zum Geschehen dazu gibt. Das ist zwar informativ, geht aber auch aus dem Off. Dennoch eine sehr gute Doku mit schonen Aufnahmen.
7,5/10
Mittwoch, 17. Juli 2013
Orbit: Earth's Extraordinary Journey - Orbit: Die unglaubliche Reise der Erde (2012)
Die Erde braucht ein Jahr, um die Sonne zu umkreisen. 940 Kilometer lang
ist ihr Weg. Und jeder Schritt der Erde ist wichtig, um das Leben, wie
wir es kennen, mit ständig wechselnden Wetter- und Jahreszeiten zu
erhalten.Jeder der 940 Millionen Kilometer, die die Erde jedes Jahr um
die Sonne zurücklegt, ist für den Fortbestand des Lebens auf unserem
Planeten essenziell. Die Laufbahn der Erde um die Sonne sorgt für das
Wetter und die Jahreszeiten. Ausschlaggebend ist der Neigungswinkel von
23 Grad. Ohne die Erdneigung gäbe es keine klimatischen Veränderungen –
die Äquatorialregionen würden verbrennen, während die Pole im ewigen
Eis erstarren würden. Zum allerersten Mal zeichnet diese
BBC-Dokumentation die Reise der Erde um die Sonne nach und
veranschaulicht die unglaublichen Kräfte der Jahreszeiten und des
Wetters – in positiver wie auch zerstörerischer Weise. Außergewöhnliche
Bilder aus dem All, faszinierende Aufnahmen der Naturphänomene auf der
Erde und neueste wissenschaftliche Fakten machen aus dieser dreiteiligen
Serie ein brillantes und noch die dagewesenes Doku-Abenteuer.
http://www.imdb.com/title/tt2323127/
1. Die Umlaufbahn (The Pathway)
Bei ihrer Reise um die Sonne legt die Erde innerhalb eines Jahres etwa 940 Millionen Kilometer zurück. Unterwegs erfährt unser Planet Einflüsse, die Folgen für das irdische Leben haben: Himmelskörper kreuzen die Erdbahn und prallen als Meteorite auf die Erde. Der Sonnenwind bombardiert das Erdmagnetfeld mit geladenen Teilchen. Über Jahrmillionen variiert die Umlaufbahn: der Abstand Erde-Sonne schwankt - und das Klima ändert sich.
http://www.imdb.com/title/tt2335681/
2. Die Rotation (Spin)
Die Erde vollführt innerhalb von knapp 24 Stunden eine volle Drehung - für das irdische Leben ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die Erdrotation sorgt aber nicht nur für die unaufhörliche Abfolge von Hell und Dunkel - sie ist auch die Ursache für den Verlauf von Meeresströmungen und die Entstehung von Wirbelstürmen.
http://www.imdb.com/title/tt2335683/
3. Die Erdneigung (Tilt)
Die Drehachse der Erde steht nicht senkrecht - sie ist um rund 23 Grad gekippt. Diese Neigung führt dazu, dass die Dauer von Tag und Nacht im Jahresverlauf schwankt. Weiters ändert sich auch die Energie der Sonne, die eine bestimmte Region der Erde erreicht, im Lauf der Zeit - und verursacht so die Jahreszeiten. Ob Karibus oder Buckelwale - rund um den Erdball löst der Wechsel der Jahreszeiten Wanderungen zahlloser Tierarten aus.
Vermutlich ist "Orbit" die Dokumentation für Hobbyastronomen und leidenschaftliche Sterngucker. Jede der drei Folgen besticht durch interessante Aufnahmen, perfekte Animationen, informative Kommentare und passende Musik und nimmt den Zuschauer in drei spannende, wie aufschlussreichen Episoden mit auf die Reise um unseren Planeten. Dabei wird weniger das Leben selbst betrachtet, als vielmehr die Entstehung desselben und die Wirkungen des Kosmos und der darin befindlichen Objekte auf unseren blauen Planeten. Leider werden die Folgen durch die eigentlich sont wünschenswerte Ausführlichkeit aber auch schnell eintönig, da immer und immer wieder auf dieselben Phänomene Bezug genommen wird und man das Gefühl hat, dass sich Dinge wiederholen. Hier kann man durchaus zwiegespalten sein. Dennoch ist "Orbit" wieder einmal eine tolle BBC-Dokumentation.
7,5/10
http://www.imdb.com/title/tt2323127/
1. Die Umlaufbahn (The Pathway)
Bei ihrer Reise um die Sonne legt die Erde innerhalb eines Jahres etwa 940 Millionen Kilometer zurück. Unterwegs erfährt unser Planet Einflüsse, die Folgen für das irdische Leben haben: Himmelskörper kreuzen die Erdbahn und prallen als Meteorite auf die Erde. Der Sonnenwind bombardiert das Erdmagnetfeld mit geladenen Teilchen. Über Jahrmillionen variiert die Umlaufbahn: der Abstand Erde-Sonne schwankt - und das Klima ändert sich.
http://www.imdb.com/title/tt2335681/
2. Die Rotation (Spin)
Die Erde vollführt innerhalb von knapp 24 Stunden eine volle Drehung - für das irdische Leben ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die Erdrotation sorgt aber nicht nur für die unaufhörliche Abfolge von Hell und Dunkel - sie ist auch die Ursache für den Verlauf von Meeresströmungen und die Entstehung von Wirbelstürmen.
http://www.imdb.com/title/tt2335683/
3. Die Erdneigung (Tilt)
Die Drehachse der Erde steht nicht senkrecht - sie ist um rund 23 Grad gekippt. Diese Neigung führt dazu, dass die Dauer von Tag und Nacht im Jahresverlauf schwankt. Weiters ändert sich auch die Energie der Sonne, die eine bestimmte Region der Erde erreicht, im Lauf der Zeit - und verursacht so die Jahreszeiten. Ob Karibus oder Buckelwale - rund um den Erdball löst der Wechsel der Jahreszeiten Wanderungen zahlloser Tierarten aus.
Vermutlich ist "Orbit" die Dokumentation für Hobbyastronomen und leidenschaftliche Sterngucker. Jede der drei Folgen besticht durch interessante Aufnahmen, perfekte Animationen, informative Kommentare und passende Musik und nimmt den Zuschauer in drei spannende, wie aufschlussreichen Episoden mit auf die Reise um unseren Planeten. Dabei wird weniger das Leben selbst betrachtet, als vielmehr die Entstehung desselben und die Wirkungen des Kosmos und der darin befindlichen Objekte auf unseren blauen Planeten. Leider werden die Folgen durch die eigentlich sont wünschenswerte Ausführlichkeit aber auch schnell eintönig, da immer und immer wieder auf dieselben Phänomene Bezug genommen wird und man das Gefühl hat, dass sich Dinge wiederholen. Hier kann man durchaus zwiegespalten sein. Dennoch ist "Orbit" wieder einmal eine tolle BBC-Dokumentation.
7,5/10
Abonnieren
Posts (Atom)


















